Montag, 28. Februar 2011

Buchrezension: 3096 Tage - Natascha Kampusch






283 Seiten
Altersempfehlung: ab 16
Ullstein Taschenbuchvlg.
(2012) Kartoniert / Broschiert
ISBN: 9783548374260
Publikationssprache: Deutsch
9,99 Euro




 

Klappentext:
Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen - 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben. Jetzt spricht Natascha Kampusch zum ersten Mal offen über die Entführung, die Zeit der Gefangenschaft, ihre Beziehung zum Täter und darüber, wie es ihr gelang, der Hölle zu entkommen.

   
Review:
Ein sehr bewegendes Buch. Ihre Erlebnisse sind sehr detailliert beschrieben und der Schreibstil ist durchaus angenehm, soweit man ihn bei einem solchen Thema als angenehm befinden kann.
Es ist erschreckend, dass Versagen der Polizei und den psychischen Terror den dieses arme Mädchen erleiden musste, zu lesen. Man beginnt mit Natascha Kampusch zu leiden und zu verstehen was sie alles durchstehen musste, bis sie endlich wieder frei war. Es liegt nicht in meiner Vorstellungskraft mir ein Leben in 8 Jahren Gefangenschaft auszumalen. Ich bewundere Natascha Kampusch für ihre Stärke, ihr Durchhaltevermögen und ihren festen Glauben an ein Leben in Freiheit.
 

Fazit:
Für Menschen die diese Thematik interessiert auf jeden Fall etwas. Jedoch lässt sich das Buch nicht umbedingt fließend lesen und es gab auch Momente in denen ich es weglegte um mich etwas anderem zu widmen.



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