Mittwoch, 16. März 2011

Buchrezension: Night World: Retter der Nacht - Lisa J. Smith






272 Seiten
Altersempfehlung: ab 12
cbt Verlag
(2010) Kartoniert / Broschiert
ISBN: 9783570307120
Publikationssprache: Deutsch
8,99 Euro






Klappentext:
Poppy ist süße 16 und frisch verliebt in James. Da trifft sie die Nachricht wie ein Paukenschlag: Poppy hat eine tödliche Krankheit. Um sie zu retten, gibt es nur eine Möglichkeit: James muss sein dunkles Geheimnis offenbaren - und Poppy in einen Vampir verwandeln! Doch das ist den Geschöpfen der Nacht ein Dorn im Auge ...

Reihe: 
(Die Bücher sind voneinander unabhängig)
Retter der Nacht
Töchter der Finsternis
Engel der Verdammnis
Schwestern der Dunkelheit
Jägerin der Dunkelheit
Gefährten des Zwielichts
Prinz des Schattenreichs
Herr der Dämmerung 
Kriegerin der Nacht

Zur Aufmachung:
Die Cover der Reihe sind zwar ganz hübsch, sagen aber eigentlich nichts aus. Der Titel passt ganz gut.

Review:
Auch diese Geschichte der Night World Reihe ist ziemlich klischeebehaftet. Mädchen verliebt sich in Junge, Junge ist ein Vampir, er liebt sie natürlich auch und will sie dann zu einem der Ihren machen. Außerdem kommt es mir so vor, als ob alle Mädchen, in dieser Reihe, drohen zu sterben und dann der strahlende Retter auftaucht, inform von einem übernatürlichen Wesen, der sie dann rettet. Vielleicht war das auch nur Zufall, denn dies hier ist erst mein zweites Buch aus der Reihe.
Poppy, als Hauptcharakter, hat erstmal einen blöden Namen, der sich für mich als Deutsche nur wiederwillig lesen lässt. Dann kommt sie mir ziemlich flach und naiv vor, jedoch ist es bewundernswert, wie sie mit der schrecklichen Nachricht über ihre Krankheit zurechtkommt. Ihren Zwillingsbruder Phil finde ich dagegen ziemlich interessant, allerdings stört mich sein scheinbar grundloser Hass James gegenüber. Zwar ist James der typische Weiberheld, aber er und Poppy kennen sich schon seid Kindertagen und den besten Freund seiner Schwester dann so zu hassen, nur weil er ein Mann ist und sie ein Mädchen... naja...
Das Buch an sich ist gut geschrieben und auch hier fanden sich Zitate die mir echt gut gefallen haben. Es liest sich flüssig und ich hatte es in 2 Stunden durch.
Nett fande ich auch, dass die Autorin eine Erklärung liefert, warum Vampire Blut trinken müssen. Zwar ist das wahrscheinlich Biologisch nicht möglich, aber ohne Nachforschung und Fachwissen klingt es sehr plausibel.
Die Idee des Buches fand ich ganz nett, allerdings bietet die Flut von Vampirromanen auch nicht mehr viel Spielraum, da alles schon mal da war. Ich hoffe, dass es auch ein Buch über Ash geben wird, der in beiden Büchern die ich gelesen habe vorkommt und ich gern mehr über ihn wissen möchte.

Fazit:
Alles in Allem war das Buch nicht schlecht, ein netter Zeitvertreib für zwischendurch, aber es war auch nicht das Tollste vom Tollsten. Das Buch ist für Vampirfreunde bestimmt was, für welche die noch nichts aus dem Genre gelesen haben, oder dem Genre kritisch gegenüberstehen gibt es definitiv Besseres zum Einsteigen.
Ich denke es ist eher für jüngeres Publikum zu empfehlen.



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