Sonntag, 3. April 2011

Buchrezension: Vor Vampiren wird gewarnt - Charlaine Harris





376 Seiten

Altersempfehlung: ab 18
DTV Deutscher Taschenbuch
(2011) Kartoniert/Broschiert
ISBN: 9783423212830
Sprache: Deutsch
Preis: 8,95 Euro








Kurzbeschreibung:
Sookie Stackhouse, die gedankenlesende Kellnerin, musste einiges wegstecken in der letzten Zeit - die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen übernatürlichen Wesen, in die sie verwickelt war, sind nicht leicht zu verkraften. Immerhin ist ihre Beziehung zu dem Vampir Eric anscheinend in eine neue Phase getreten. Doch dann tauchen zwei Vampire aus Erics wechselvoller Vergangenheit auf. Sie sind ein gefährliches Paar. Und sie haben ihre eigenen Pläne, was Sookies Zukunft betrifft. Es sieht ganz so aus, als würde Sookies sehnsüchtiger Wunsch nach ein bisschen Ruhe und Frieden noch lange nicht erfüllt werden.

Reihe:
1. Vorrübergehend Tod
2. Untot in Dallas
3. Cub Dead
4. Der Vampir der mich liebte
5. Vampire bevorzugt
6. Ball der Vampire
7. Vampire schlafen fest
8. Ein Vampir für alle Fälle
9. Vampirgeflüster
10. Vor Vampiren wird gewarnt
11. Vampir mit Vergangenheit
12. Cocktail für einen Vampir
13. Vampirmelodie

Zur Aufmachung:
Ich finde die deutschen Cover vom DTV Verlag nicht schlecht, immerhin besser als die vom Weltbild Verlag und tausendmal besser als die Kindercover im englischen. Über die Titel kann man streiten, ich habe so das Gefühl dass die ab Band 4 ziemlich belanglos gewählt wurden.

Rezension:
Die Autorin hat mal wieder eine würdige Fortsetzung der Sookie Stackhouse Reihe geschaffen. Das Buch liest sich sehr flüssig und die Geschichte plätschert nur so dahin. Das Einzige was ich wirklich bemängeln kann ist, dass eigentlich erst auf den letzen 20 Seiten wirklich Spannung aufkommt. Aber Sookie muss nach dem großen Elfenkrieg erst mal wieder zu sich selbst finden und ihr Leben ordnen. Von daher ist es wohl logisch, dass die Autorin es diesmal etwas ruhiger angehen lässt.
Die Beziehung zwischen Eric und Sookie gefällt mir nicht so wie sie mir gefallen sollte. Ich frage mich manchmal ob Sookie Eric wirklich liebt, oder ihre gefühle vielleicht doch nur auf die Blutsbande zurückzuführen sind. Man bekommt öfters den Eindruck Sookie wolle von Eric nur Sex.
Erics Schöpfer fand ich eigentlich ganz sympathisch und ich frage mich, warum Sookie ihn von Anfang an tot sehen will, hier fehlt mir ein bisschen die Logik dahinter. Auch den "Bruder" von Eric mochte ich anfangs echt gerne, aber ich habe seine Entwicklung nicht ganz nachvollziehen können.

Fazit:
Trotz einiger Logik-Mängel für Sookie Fans auf jeden Fall was!


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