Donnerstag, 19. Mai 2011

Buchrezension: Mein Fahler Freund - Isaac Marion



 


298 Seiten
Altersempfehlung: ab 14
Klett Cotta Verlag
(2011) Gebunden 
ISBN: 9783608939149 
Publikationssprache: Deutsch 
19,95 Euro





 

 Klappentext:
R ist ein Zombie. Es ist ihm peinlich, dass er sich nur an den ersten Buchstaben seines Namens erinnern kann. Wie die anderen Zombies verbringt R seine Zeit mit Herumstehen und Stöhnen. Was die Wenigsten wissen: Tot sein ist leicht. Bei einem der Raubzüge in der Stadt trifft R auf Julie. Dummerweise hat er gerade das Hirn ihres Freundes gegessen. R weiß nicht warum, aber er verliebt sich unsterblich in Julie - ausgerechnet in ein lebendes menschliches Wesen. "Mein fahler Freund" erzählt die Geschichte des bestaussehenden und charmantesten Zombies aller Zeiten.



Rezension:
Ich kann garnicht viel über das Buch sagen. Der Schreibstil ist toll, die Figuren sind unheimlich süß. Die Geschichte ist sehr rührend.
Mir gefiel irgendwie der Gedanke, dass das verspeiesen von menschlichem Gehirn für Zombies bedeutet, in sich, noch einmal das Leben ihres Opfers zu sehen, deren Gefühle nocheinmal zu erleben und das Leben in sich aufzunehmen. Das gibt der ganzen Zombie frisst Hirn Geschichte einen mehr oder weniger tieferen Sinn. Sie tun es um sich nicht mehr ganz so tot und leer zu fühlen und natürlich auch, weil es ihren einzigen Lebensinhalt darstellt. Gut fand ich auch beschrieben wie sie trotz ihrer Nichtmenschlichkeit versuchen an ihrem alten Verhaltensweisen festzuhalten. R sammelt allerlei Dinge die er findet, M versucht sogar Sex zu haben. Es wird geheiratet und man "bekommt" Kinder. Allgemein haben mir die Szenen in der "Zombie-Basis" am besten gefallen.
Besonders toll fand ich dabei Sätze wie "Als M mich findet fahre ich Rolltreppe.", ich fand R in diesen Momenten einfach herzallerliebst.
Das ist glaube ich das erste Buch in dem ich alle Charaktere mochte und eines der Wenigen, das ich in einem Rutsch innerhalb weniger Stunden durchgelesen habe.
Schlechtes kann ich an dem Buch nichts finden, mal abgesehen davon, dass mir das Cover nicht gefällt.

Fazit:
Ein tolles, Buch für Zombiefans und Neulinge bederseits zu empfehlen.



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