Sonntag, 19. Juni 2011

Buchrezension: House of Night: Gezeichnet - P.C. und Kristin Cast




464 Seiten
Altersempfehlung: ab 14
Bastei Lübbe Verlag
(2010) Kartoniert / Broschiert
ISBN: 9783404165193
Publikationssprache: Deutsch
8,99 Euro


 







Klappentext:
Als auf der Stirn der 16-jährigen Zoey eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, ist ihr sofort klar, dass sie Gezeichnet worden ist und im House of Night zum Vampyr ausgebildet werden soll. Doch sie ist keine normale Jungvampyrin: Die Göttin Nyx hat sie mit besonderen Kräften versehen. Und Zoey ist nicht die Einzige im Internat mit solchen Fähigkeiten. Als sie herausfindet, dass die Anführerin der Töchter der Dunkelheit, einer Elitegruppe der Schule, ihre Gaben missbraucht, muss sie ihren ganzen Mut aufbringen, um sich ihrer Bestimmung zu stellen ¿ Gezeichnet ist der furiose Auftakt zu Zoeys Entdeckungsreise zwischen den Welten, zwischen Licht und Dunkel und letztendlich zu sich selbst.

Reihe:
1. Gezeichnet
2. Betrogen
3. Erwählt 
4. Ungezähmt
5. Gejagt
6. Versucht
7. Verbrannt
8. Geweckt
9. Bestimmt
10. Verloren

Rezension:
Ich denke allein vom Klappentext her hätte ich das Buch nicht in die Hand genommen. Aber wie es mit Hypes so ist kommt man an diesen Büchern oft nicht vorbei. Nach dringender Empfehlung einer Freundin und weil meine Mutter das Taschenbuch gekauft hat als sie in Hamburg war und ihr der Lesestoff ausging, habe ich nun endlich House of Night Band 1 gelesen.
Der Schreibstil hat mich ersteinmal geschockt. Er war einfach auf wiederlichste Art und Weise Alltagssprache. Nach dem Buch was ich davor gelesen hab war ich nach 10 Seiten schon dabei das Buch wegzulegen, aber wenn man durchhält und einfach weiterliest gewöhnt man sich daran und es fällt einem garnichtmehr so sehr auf.
Über das Cover habe ich geteilte Meinung. Sehr schön finde ich das "glänze" Muster, weniger schön die Person auf dem Cover. Sehr gut gefallen haben mir die Kapitelanfänge.
Nun zur Story. Die Idee finde ich nicht schlecht und schön kreativ. Was mir nicht gefällt ist diese Anwendung von stereotypischen Klischeezusammenhängen die man fast in jedem Vampirbuch finden kann. Zum Beispiel: Mädchen ist sich ihrer eigenen Schönheit überhaupt nicht bewusst, der geilste Typ der Schule fährt auf sie ab oder sie ist total naiv bzw rafft die einfachsten Zusammenhänge nicht bzw will sich niemandem anvertrauen weil sie denkt alle Welt missversteht sie. Was ich gut finde, ist dass es keine "Oh ein neuer Typ kommt an die Schule, er sieht supergeil aus, scheint sich nicht für mich zu interessieren, ist komisch, oh er ist ein Vampir, Liebe meines Lebens, wir werden immer zusammen sein" - Geschichte ist.
Die Charaktere fand ich ganz cool. Okay am Anfang konnt ich Zoey nicht leiden, ich mein wer kann den mit so einem Idioten wie Heath zusammen gewesen sein? Die Person muss ja strohdoof sein ôo. Aber mit der Zeit wurde mir Zoey immer sympathischer. Schade fand ich, dass man nur so wenig über Eric erfährt, außer dass er sau gut aussieht und Zoey gleich beim zweiten Gespräch mit ihm rummacht (*hust*schlampe*hust*).
Aphrodite fand ich einfach nur total lächerlich, und ich konnte mich herrlich darüber amüsieren, wie sie sich Verhält und dass alle Angst vor ihr haben xD
Am Liebsten mochte ich Neferet, Grandma Redbird und Nala <3
Nun zur Umsetzung. Ich war wirklich kurz davor es wieder wegzulegen. Ich kam einfach nicht in das Buch rein. Es war etwas langweilig und es störte mich dass man in Alles nur so reingeworfen wird ohne richtige Erklärung. Alles was Zoey vor beginn des Buches wusste bekommt man nicht erklärt. Ich zwang mich trotzdem weiterzulesen, denn ich dachte mir "Alle finden diese Buchreihe so geil, irgendwas muss doch dran sein!". Nach 200 Seiten wendete sich dann allerdings das Blatt. Ab da gefiel mir das Buch richtig gut und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen bis zur letzten Seite (2 Uhr Nachts). Ich dürste richtig nach dem zweiten Band!

Fazit:
Auch wenn es mich nicht von Anfang an begeistert hat ist es ein gutes Buch und ein gelungener Auftakt Serienauftakt!

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