Samstag, 11. Juni 2011

Buchrezension: Pretty - Scott Westerfeld






395 Seiten
Altersempfehlung: Jugendbuch
Carlsen Verlag GmbH

(2011) Taschenbuch 
ISBN: 9783551310071 
Publikationssprache: Deutsch
8,95 Euro




 
 
Klappentext:
Tally ist von einer Ugly zur Pretty geworden. Sie sieht umwerfend aus, hat einen tollen Freund und ist wahnsinnig beliebt. Aber bei allem Spaß, den Partys, dem Luxus, spurt Tally, dass irgendetwas nicht stimmt. Dann erhält sie eine Botschaft aus ihrer Vergangenheit - und plötzlich wird ihr klar, was in der Pretty-Welt fehlt. Tally beginnt, umzudenken und begibt sich damit in tödliche Gefahr. Denn wer zu viel weiß, gerät schnell ins Visier der Behörden ...

Reihe:
1. Ugly
2. Pretty
3. Special
4. Extra

Rezension:
Pretty ist der zweite Band der Ugly-Reihe. Was einem zuerst auffällt ist die komplett andere Denkweise von Tally, wer den ersten Band gelesen hat weis auch warum. Zuerst ist es schockierend, doch dann fällt einem langsam auf, dass Tally sich doch von den anderen Prettys abhebt, wenn auch zuerst nur langsam und zögerlich.
Was mich am Anfang sehr gestört hat war dieses Tally-wa und Shey-la, bzw. prickelnd und verpfuscht Gerede, allerdings habe ich mich mit der Zeit so sehr daran gewöhnt, dass ich schon selber so gedacht bzw. gesprochen habe. "Waaaas? Die Frühstücksflocken sind leer? Totaler Pfusch!"
Bringt einem irritierte Blicke der Mutter ein :)
Die Liebesbeziehung zwischen Zane und Tally habe ich, genauso wie wahrscheinlich auch viele andere, sehr skeptisch verfolgt. Liest man die Bücher hintereinander weg, ist es sehr komisch, denn eben war ihre große Liebe noch David, dann ist er nurnoch ein kleiner Fetzen aus ihrer "bedeutungslosen" Ugly-Vergangenheit und Zane ist der neue Mann an ihrer Seite. Mit der Zeit wuchs meine Sympathie für ihn jedoch immer mehr und ich war immer gespannter auf die Konfrontation mit David.
Die Entwicklung von Shey und auch die Rolle die sie am Ende des Buches spielt stört mich mehr und mehr. Im ersten Band habe ich sie regelrecht geliebt, aber nach diesem Buch hat sich das schon so ziemlich in Abscheu verwandelt. Sie ist kindisch, störrisch und hat so garnichts mehr von dem Mädchen, dass um jeden Preis ein normales Leben außerhalb der Stadt führen wollte.

Hat man den ersten Band gelesen weis man eigentlich schon fast alles, oder man kann es sich zumindest denken, was in diesem Buch passiert. Trotzdem wird es nie langweilig und liest sich flüssig.
Am Ende wird das Buch auch nochmal richtig spannend und macht einem die Hoffnung auf einen richtig ríchtig spannenden dritten Teil!
 

Fazit:
Eine würdige Fortsetzung!



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