Samstag, 16. Juli 2011

Buchrezension: Flüsterkind - Mona Michaelis






Subtitel: Dein Mann hat mich missbraucht - Ein Brief an meine Mutter
283 Seiten

Verlag: Schwazkopf + Schwarzkopf
ISBN: 9783896029515
Sprache: Deutsch
Preis: 9,90€ 






Klappentext:
Als sie fünf ist, wird Mona zum ersten Mal von ihrem Stiefvater missbraucht. Jahrelang fügt sie sich seinen Drohungen und erduldet ihr Martyrium in dem Glauben, dass ihr niemand helfen kann. Als sie es nicht mehr aushält, erzählt sie ihrer Mutter von den Dingen, die niemand wissen darf. Die jedoch schenkt ihr kein Gehör und verurteilt sie damit zu einem unentrinnbaren Kreislauf aus Leiden, Angst und Scham. Hilflos muss Mona mitanschauen, wie sich der brutale Stiefvater auch noch an ihrer kleinen Schwester vergeht.
Erst dreißig Jahre später schreibt Mona einen Brief an ihre Mutter. Die wegschaute, die nichts wissen wollte, die den Missbrauch duldete. Endlich erzählt Mona ihr all das, was sie damals nicht sagen durfte. Mit beklemmender Eindringlichkeit konfrontiert sie ihre Mutter mit der schrecklichen Wahrheit. Doch mehr als um die Mutter geht es um Mona selbst: Wort für Wort befreit sie sich von ihrer Vergangenheit.


Rezension:
Mir ist noch nie beim Lesen eines Buches schlecht geworden. Bei diesem schon, ich habe die ersten 100 Seiten gelesen, lag in meinem Bett und mir war einfach kotzübel.
Wie können Eltern nur so ekelhaft zu ihren Kindern sein? Wie kann man Kinder nur so misshandeln und das nicht nur auf sexueller Ebene? Wie kann man allen Menschen mehr glauben als dem eigenen Kind? Wie kann man einem Kind nur so das Leben versauen, dass es einfach sterben will? Und wie kann man, obwohl man anscheinend Kinder so sehr hasst immer weitere in die Welt setzen?
Soviel zu meinem Vorwort zu dieser Rezi. Viel gibt es nicht zu sagen zu diesem Buch, denn es ist sehr gut geschrieben, fesselnd, da man immer hofft das Leben der Kinder wird wieder besser und darum bangt, dass Mona entkommen kann bevor ihr Stiefvater bis zum Äußersten geht.
Das Buch ist definitiv nichts für zartbeseitete Mütter (ich bin bis jetzt nur Tochter aber wenn ich dabei nur an meine Geschwister denke kommen mir schon die Tränen).
Ich bin so froh für die Autorin, dass sie jetzt ein normales Leben führen kann, und ich wünschte solche Menschen wie Irma und ihr Mann würden nicht existieren, aber leider tun sie das, und dieses Buch führt einem nocheinmal vor Augen, wie einfach sie auchnoch damit was sie tun davonkommen.

Fazit:
Für alle, die die Thematik interessiert, ein sehr gutes Buch.

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