Mittwoch, 6. Juli 2011

Buchrezension: House of Night: Betrogen - P.C. und Kristin Cast


 


508 Seiten
Altersempfehlung: ab 14
Bastei Lübbe Verlag
(2011) Kartoniert / Broschiert
ISBN: 9783404160327
Publikationssprache: Deutsch
Preis: 8,99€







Klappentext:
Endlich hat sich Zoey im House of Night eingelebt und gewöhnt sich auch an die enormen Kräfte, die ihr die Göttin Nyx verliehen hat. Doch ausgerechnet jetzt passiert das Unfassbare: Menschliche Teenager werden getötet, und alle Spuren führen zum House of Night. Dann schweben auch Zoeys Freunde aus ihrem alten Leben in höchster Gefahr - und Zoey ahnt, dass ihre besonderen Kräfte eine Bedrohung sein können: für alle, die sie liebt. Und als schließlich auch im House of Night ein Mord passiert, muss Zoey eine Entscheidung treffen, die ihr ganzes Leben zerstören könnte

Reihe:
1. Gezeichnet
2. Betrogen
3. Erwählt 
4. Ungezähmt
5. Gejagt
6. Versucht
7. Verbrannt
8. Geweckt
9. Bestimmt
10. Verloren
 
Rezension:
Ja was soll ich sagen... meine Erwartungen an diese Serie waren groß, und obwohl mir der erste Band nach einigen Startschwierigkeiten auch ziemlich gut gefallen hat, weiß ich nicht so recht was ich mit diesem Band anfangen soll. Der erste Band endete so spannend und so vielversprechend und ich erwartete eigentlich, dass dieser genaus spannend weitergeht. Aber nein, eigentlich war dieser Band bis auf die letzten 50 Seiten, was ein Neuntel des Buches ausmacht, durchgehend langweilig.
Auch Zoey, die ich im ersten Band noch ziemlich gut leiden konnte, verlor hier immer mehr an Sympathie. Sie will ja keine Schlampe sein, verhält sich aber genauso. 3 Typen aufeinmal? Das ist in meinen Augen eine Schlampe. Aphrodite hingegen mag ich total nach diesem Band, die lässt sich wenigstens nix vormachen. Genauso genervt hat mich Zoeys Naivität und Selbstinszenierung. Sätze wie "Ich bin besser als jede Spezialeinheit" kann sie sich echt schenken. Und die Sache, dass Neferet ihr ihren, wie ich finde, dämlichen Schülerratsplan geklaut hat: Hallo, dann mach halt mal den Mund auf Mädel!
Zurück zum Schülerrat, ich finde es eine Unverschämtheit, dass sie einfach so bestimmt, dass Zoey, ihre vier Freunde und ihr Freund die Schülersprecher sind. Meiner Meinung nach gehört dazu eine gescheite Wahl, denn die Schülersprecher sollen ja die Schüler repräsentieren und nicht Zoey und ihren Hofstaat.
Was mich auch etwas genervt hat war dieses ständige hochhalten der spirituellen Energie und der Rituale. Es gibt kaum eine Seite in diesem Buch in dem nicht von einem der Elemente geredet wird.
Und diese Bombendrohunggeschichte fand ich auch mehr als nur bescheuert.
Gefallen hat mir, dass Neferet nicht die Gute ist die sie zu sein scheint, und auch wenn es jetzt nicht so klingen mag, werde ich mir den dritten Band auch irgendwann zulegen um zu erfahren wie sie vom Thron gestoßen wird.
Das Buch liest sich flüssig und der schreckliche Schreibstil der Autorinnen ist mittlerweile ganz angenehm. Die letzten 50 Seiten haben meine Meinung zu dem Buch noch ziemlich hochgerissen, weshalb ich es doch als ganz brauchbar bewerte. 

Fazit:
Es kam nicht wirklich an den Vorgänger heran und war daher meiner großen Erwartungen entsprechend, eher eine Enttäuschung.

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