Freitag, 28. Oktober 2011

Buchrezension: But I love him - Amanda Grace







Publisher: Llewellyn Worldwide, Ltd.
Format: Paperback
264 pages
Age Range: Young Adult
ISBN-13: 9780738725949 
9,95 $
(Noch nicht auf Deutsch erschienen)






Klappentext:
Manchmal in der Nacht wache ich auf und starre das Herz stundenlang an. Ich denke daran wie ich all die Teile am Starnd gesammelt und daraus eine große Skulptur gemacht habe. Ich frage mich ob Connor begreift was sie bedeutet, dass er immer ein Stück von mir haben wird egal was passiert. Jede Scherbe ist ein Teil meiner Selbst die ich ihm geschenkt habe.
Zu dumm dass ich keine für mich behalten habe.

Aufmachung:
Ja, viel muss ich nicht sagen, Cover und Titel passen perfekt. 

Rezension:
 So, dieses Buch ist mal so ganz anders als alle anderen Bücher die ich je gelesen habe.
Zuerst einmal zum Inhalt. Es geht um Connor und Ann. Connor wächst in einer Familie auf, in der der Vater Alkoholiker ist und seine Wut oft an Mutter und Kind auslässt. Nachdem Anns Vater starb ist ihre Mutter nurnoch ein Schatten ihrer selbst und aus Anns Bilderbuchleben wurde ein tristes Leben ohne Liebe und bei dem Mutter und Kind nurnoch aneinandervorbei leben. Ann und Connor lernen sich kennen und schon bald sind beide Hals über Kopf ineinander verliebt. Doch aus anfänglichem Glück wird bald eine Beziehung die aus Angst und Einsamkeit besteht. Denn auch Connor hat ein Problem mit seinem Temperament dass schnell in Gewalt umschlägt, die er auch bald an Ann auslässt.
Es geht also um Gewalt in Beziehungen, und warum man mit einem Menschen zusammenbleibt der einen misshandelt.
Was war jetzt das besondere an diesem Buch? Das Buch beginnt mit einem Jahr Beziehung und endet mit der ersten Begegnung der beiden, ist als rückwärts geschrieben.
Ich fand das einfach genial! Das Buch wäre ehrlichgesagt nichts besonderes wäre es normal geschrieben, aber die Autorin hat sich da echt was einfallen lassen.
Diese Gefühle wenn man liest was sie sich erträumt und erhofft, aber schon weis was passieren wird, ist einfach nicht in Worte zu fassen. Die Autorin sagt in einem Interview, dass sie damit dem Leser die Möglichkeit nehmen wollte über die Hauptperson zu Urteilen (Warum bleibt sie in so einer Beziehung obwohl alles immer schlimmer wird?!) und das ist ihr gelungen. Ich weine normalerweise nie beim Lesen, aber hier hatte selbst ich Tränen in den Augen.

Fazit:
Es ist nicht lang, man hat das Buch schnell durch, aber wer sich für das Thema interessiert und  gerne etwas ergreifendes und besonderes lesen will ist hier an der richtigen Adresse!


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