Mittwoch, 23. November 2011

Buchrezension - Leaving Paradise - Simone Ekeles






Publisher: Llewellyn Worldwide, Ltd.
Taschenbuch
312 Seiten
Age Range: Young Adult
9,95$ 







Kurzbeschreibung:
Caleb Becker hat das vergangene Jahr im Gefängnis verbracht.
Meggie Armtrong hat das vergangene Jahr im Krankenhaus und bei PhysioTherapie verbracht.
Zwei Teenager die nach einer fatalen Nacht nie mehr so sein werden wie zuvor. Nach einem Jahr in dem sie beide für ihr normales Leben gekämpft haben müssen sie sich ihrer größten Herausforderung stellen - den jeweils anderen wiedersehen.

Reihe:
1. Leaving Paradise
2. Return to Paradise

Zur Aufmachung:
Sowohl Titel und Cover gefallen mir ziemlich gut. Der Titel ist ziemlich Doppeldeutig, so steht "Leaving Paradise" nicht nur für das Verlassen ihres Heimatortes Paradise sondern auch für den Umschwung aus ihrem scheinheiligen, verlogenen und nach außenhin paradiesähnlichen Leben vor dem Unfall zur harten Realität nach einem Jahr und der Entscheidung eben diesem alten Leben den Rücken zuzukehren.
Das Cover stellt ziemlich gut die zarte Verbindung von Caleb und Maggie dar. Es ist ziemlich schlicht und ziemlich dunkel, was bei ihrer Vergangenheit und ihrer Gegenwart, ziemlich passend erscheint. Es kommt sehr gut rüber, dass in der ganzen Dunkelheit die ihr Leben darstellt, der jeweils andere das einzige Licht ist.

Rezension:
Diese Rezension ist schwierig für mich. Denn ich weis nicht wirklich was ich zu dem Buch sagen soll (Ich weiß ich sag das oft und dann kommt doch viel dabei raus, aber hier...)
Die Grundidee ist nicht schlecht. Nach einem Tragischen Unfall sind die Leben der beiden Protagonisten nicht mehr so wie vorher. Maggie ist die Ausgestoßene und Caleb der Knasti, so treffen sie aufeinander obwohl der jeweils andere die letzte Person ist die sie sehen wollen. Natürlich verlieben sie sich, dass ist ja von Vornerein schon klar. Die Liebesgeschichte der beiden plätschert so dahin, beide haben ihre Vorbehalte und Ängste, trotzdem passiert es.
Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm und gut, das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, immer abwechselnd aus Calebs oder Maggies Sicht.
Richtig was kritisieren kann man eigentlich nicht. Die Idee ist gut, die Umsetzung auch, die Wende die dem Buch ein bisschen Pep gibt kommt auch sehr unerwartet und ist genau an der richtigen Stelle. trotzdem hat mich das Buch nicht vom Hocker gehauen, auch wenn es gut war. Es hat einfach der Funke gefehlt, zwar nicht zwischen Caleb und Maggie, der war da, sondern bei mir.
Ich setze daher meine Hoffnungen in den zweiten Band, der nach dem Ende des ersten viel Verspricht.

Fazit:
Ein gutes Jugendbuch, dass einen gespannt auf den zweiten Band macht.


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