Sonntag, 29. Januar 2012

Abgebrochen: Ich fürchte mich nicht - Tahere Mafi





317 Seiten
Goldmann Verlag
(2012) Gebunden
ISBN: 9783442313013
Publikationssprache: Deutsch
16,99 Euro

 


352 pages 
Age range: 14 - 17 Years
Publisher: HarperCollins Publishers
(2011) Hardcover
ISBN-13: 9780062085481
Language: English
17,99$






Klappentext:
Ich habe eine Gabe. Ich bin das Leben. Berühr mich.
»"Du darfst mich nicht anfassen", flüstere ich. "Bitte fass mich an", möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.«
Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene - ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen - gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch - und ihre größte Furcht ...

Warum habe ich es abgebrochen:
Dieses Buch war einfach nichts für mich, jedenfalls ist es das im Moment nicht. Eigentlich versuche ich jedes Buch fertig zu lesen, auch wenn mich noch so viel stört. Aber zuletzt konnte ich mich einfach überhaupt nicht dazu motivieren "Shatter Me" in die Hand zu nehmen und wenn ich es dann mal tat missfiel mir jeder Satz, jede Zeile und jedes Wort. Ich musste mich richtig zwingen und ich glaube, dann hat es keinen Sinn mehr, denn das Lesen soll Spaß machen und keine Qual sein. Also habe ich entschieden dieses Buch vorerst, nach 104 Seiten abzubrechen.
Juliettes Charakter fand ich von vorn herein schrecklich! Am meisten stört es mich, dass sie die ganze Zeit was anderes getan/gesagt hat als das was sie denkt. Beispiel: Sie denkt, dass sie einfach nur sterben will, weil das Leben für sie keinen Sinn mehr hat und sagt auch zum Bösewicht "Ich will lieber sterben als das zu tun was du sagst!". Sie wird mit ner Waffe bedroht, spielt augenblicklich mit, und hat Schiss. Was soll das?! Dann soll sie gefälligst auch denken "Ja ich hab Angst, aber ich sag jetzt was anderes um keine Schwäche zu zeigen..." Dann würde das ganze wenigstens Sinn machen. Und das zog sich durch jede einzelne Seite und irgendwann war ich einfach nurnoch total angenervt von dieser Person.
Hinzu kommt noch diese ganze Sache um Adam. Sie begegnen sich zum ersten Mal, Juliette ist sofort in Love mit ihm. Er betrügt und belügt sie aufs übelste und Juliette ist immernoch total in Love mit ihm, wenn nicht sogar mehr. Sie kennt ihn nicht, weis nur dass er sie verarscht hat und würde sich trotzdem sofort von ner Brücke stürzen für ihn?! NEIN DANKE!
So kam es dann auch, dass mein "Lieblingscharakter" der Böse war, und das ist schon ein bisschen seltsam.

Was mich dann auch noch furchtbar aufgeregt hat, war das die Autorin den Titel "Shatter Me" etwas ZU ernst genommen hat. In den ersten 20 Seiten fiel auf jeder Seite einmal das Wort "Shatter". Das ging so weit, dass ich wirklich kurz davor war das Buch in den Müll zu werfen, sollte noch einmal dieses Wort fallen. Später wurde das dann etwas besser, aber es fiel immernoch unnatürlich oft und vorallem total unangebracht und an den sinnlosesten Stellen.
Ich lebe in Amerika und ich habe in den 7 Monaten in denen ich hier bin niemanden dieses Wort je sagen gehört, und hier fällt es so derbe oft, dass ich es auch nie mehr hören will.
Viele stören sich auch an den durchgestrichenen Zeilen (es werden Passagen durchgestrichen, wie zum Beispiel die eigentliche Wahrheit und dahinter steht dann die "geschönte" Version die man Juliette verkaufen will, die sie aber nicht glaubt), aber das fand ich eigentlich sehr kreativ.
Insgesamt muss ich sagen:
Das Buch hätte definitiv Potential gehabt wenn jemand mit Talent es geschrieben hätte.


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