Donnerstag, 19. Januar 2012

Buchrezension: Godspeed - Beth Revis





445 Seiten
Altersempfehlung: ab 14
Verlag: Dressler Cecilie
(2011) Gebunden
ISBN: 9783791516769
Publikationssprache: Deutsch
19,95 Euro
 










 398 pages
Age Range: Young Adult
Publisher: Razorbill
(2011) Hardcover
ISBN: 9781595143976 
Language: English
17,99$







Klappentext:
Die Welt von morgen - ein Thriller der Extra-Klasse Die 17-jährige Amy ist einer der eingefrorenen Passagiere an Bord der "Godspeed". Sie und ihre Eltern sollen am Ende der Reise zu einem neuen Planeten wieder erweckt werden - 300 Jahre in der Zukunft. Doch Amys Kühlkasten wird zu früh abgeschaltet. Wollte jemand sie ermorden? Gewaltsam ins Leben zurückgerissen, findet sie sich in einer fremden Welt wieder, in der alle Menschen einem tyrannischen Anführer folgen. Nur einer widersteht: der rebellische Junior, der sich fast magisch angezogen fühlt von Amy. Gemeinsam versuchen die beiden, den schrecklichen Geheimnissen der "Godspeed" auf die Spur zu kommen. Doch kann Amy Elder trauen?

Infos am Rande:
"Godspeed" ist der erste Teil einer Triologie. Band 2 "A Million Suns" erscheint am 10 Januar auf Englisch. Ein deutsches Erscheinungsdatum, Cover oder Titel sind noch nicht bekannt.

Zur Aufmachung:
Man möchte brechen!
WIE?? Wie kann man, aus dem absolut oberaffengeilen und einfach wunderschönen Englischen Cover, so eine SCHEIßE fabrizieren?! Wenn man das englische Cover kaut, auskotzt, vergewaltigt, misshandelt, mit jeder erdenklichen Waffe massakriert, kommt das Deutsche Cover dabei raus. 
WARUM?
WARUUUUUUM??!!
Das englische Cover ist, und wird auch für immer, DAS schönste Buchcover sein, dass existiert!
Und der Titel, nja, sind beide passend, aber der englische ist einfach melodischer ergo, er gefällt mir besser und der deutsche ist einfach nur Einfallslos.
Und WIEEE kann man aus dem Englischen "Elder", den Namen "Junior" machen???!! Man möchte sich beim Lesen übergeben! Das ist ja furchtbar! Ich könnte NIEMALS ein Buch lesen wo einer der Hauptcharaktere so heißt!
Also, im Klartext, ganz großer Fail Deutschland!

Rezension:
Selten war ich so unschlüssig zu einem Buch. Es ist ein komisches Gefühl. An sich hat mir das Buch sehr gut gefallen, aber normalerweise bildet sich in meinem Kopf schon beim Lesen des Buches meine Meinung und hinterher schreibe ich diese dann einfach auf. Ich merke ja beim Lesen was mir gefällt und was mich stört. Bei diesem Buch war das nicht so. Ich habe es zugeschlagen, und wusste einfach nicht was ich davon halten soll. Da dachte ich mir, lese ich mal ein paar andere Rezensionen und auch das war seltsam. Hat jemand etwas bemängelt dachte ich mir "Ja, eigentlich hat die Person recht", aber beim Lesen habe ich das nicht so empfunden. Wenn jemand etwas gelobt hat dachte ich mir "Joa, das stimmt auch...", aber wie bei der Kritik, habe ich das beim lesen nicht so empfunden. Jetzt sitze ich hier und weis nicht, was ich zu diesem Buch sagen soll.

Über eine Woche nach beenden des Buches schreibe ich jetzt mal auf, was mir dazu so durch den Kopf geht. 
Besonders spannend fand ich es nicht, liegt wahrscheinlich daran, dass ich davor nur "BÄM,BÄM,BÄM" - Bücher gelesen habe. Auch die Entwicklungen in der Geschichte konnten mich nicht wirklich überraschen. Trotzdem hat das Buch eine gute und solide Story.
Was ich mochte, war, dass die Perspektive immer zwischen Elder und Amy gewechselt hat, allerdings hat mich daran gestört, dass es ab der Mitte des Buches fast immer aus der falschen Perspektive erzählt wurde. Zusätzlich empfand ich die extrem kurzen Kapitel als sehr angenehm.
Ich muss sagen, dass mir die Charaktere nicht so nahe kamen, wie ich es gerne gehabt hätte. So endete es damit, dass Eldest und der Künstler Harley meine Lieblingscharaktere wurden.
Viele werden jetzt sagen: Waaaas?!! Eldest??!!
Ja, Eldest. Er hat mit allem was er sagt Recht und ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen wie das Überleben ohne das System möglich sein soll. Ich fand gut, dass auch Elder das einsieht, gleichzeitig ist er aber auch dagegen. Dieser Konflikt war ziemlich gelungen. Ich bin aber trotzdem  eher auf Eldests Seite als auf Amys, deren komplette Blockade gegen das System übrigens etwas gestört hat, sie hat Null Verständnis gezeigt, denn es gibt nichts wichtigeres auf diesem Schiff als das Überleben der Passagiere zu sichern.
Harley kam meiner Meinung nach leider viel zu kurz in diesem Buch, er war einer der Interessantesten Charaktere, schade.
Insgesamt hat mir das Buch doch ganz gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen hatte.
Ich freue mich schon auf Band 2 und bin gespannt was da auf uns zu kommt, eine Vorstellung habe ich ehrlichgesagt nicht. Aber ich denke die Autorin wird noch so einiges für uns bereit halten.

Fazit:
Wird Dystopiefans sicherlich gefallen, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann das Buch mit Namen wie "Junior" auf deutsch zu lesen *brrr* Da schüttelts mich.


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