Freitag, 25. Mai 2012

Buchrezension: Truth - Julia Karr





299 Seiten
Altersempfehlung: ab 14
Puffin Books
(2012) Kartoniert / Broschiert
ISBN: 9780142417720
Publikationssprache: Englisch
8.99 USD







Klappentext:
Nina Oberon's life has changed enormously in the last few months. When her mother was killed, Nina discovered the truth about her father, the leader of the Resistance. And now she sports the same Governing Council ordered tattoo of XVI on her wrist that all sixteen-year-old girls have. The one that announces to the world that she is easy prey to predators. But Nina won't be anyone's stereotype. And when she joins an organization of girls working within the Resistance, she knows that they can put an end to one of the most terrifying secret programs the GC has ever conceived. Because the truth always comes out . . . and the consequences can be deadly. 

Reihe:
1. XVI - The Sign
2. Truth - ?
3. ? 

Zur Aufmachung:
Ich finde es gut, dass bei Truth das Design von XVI wieder aufgegriffen wurde, gefällt mir sehr gut. Aber täusche ich mich, oder ist das ein anderes Mädchen?!
Der Titel passt wohl perfekt, denn ich glaube "truth" ist das Wort, dass in diesem Roman am meiten Verwendung gefunden hat.  

Rezension:
Band 2 dieser Triologie fand ich schonmal besser als Band 1. Man merkt, dass die Autorin sich verbessert hat, denn es liest sich flüssiger und angenehmer, ausserdem hatte ich hier das Gefühl, dass sie sich mehr Zeit genommen hat. Es wirkte nicht so gehetzt sondern in einem angenehmen Tempo. Die Charaktere werden hier noch einmal mehr vertieft und das ganze Gesellschaftskonstrukt nimmt mehr Form an.
Nina spielt in diesem Buch eine größere Rolle in der Rebellion und arbeitet fleißig daran, das Regime zu Fall zu bringen. Dabei stehen ihr, wie auch schon im Vorgänger, ihre Freunde tatkräftig zur Seite. Allerdings muss auch sie erkennen, dass ihre Großeltern nicht mehr die Jüngsten sind, was schlussendlich für einige Probleme sorgt und ihre neues Tattoo macht ihr das Leben auch nicht umbedingt leichter. Trotz Allem mit dem Nina in diesem Buch zu kämpfen hatt, kam für mich leider keine große Spannung auf und auch am Ende gibt es keinen wirklichen Showdown. Ich hatte nach beenden des Buches so das Gefühl, dass dies nur ein Übergang zum Knall, der hoffentlich in Buch 3 dann kommt, darstellt. Hierbei redet man wohl vom typischen "Band 2"-Syndrom.
Was mir an diesem Buch nicht so gut gefallen hat ist wieder diese konstruierte Dreiecksbeziehung, bzw. dass Nina sich gleichzeitig neben ihrem Freund noch zu einem Anderen hingezogen fühlt. Ist ja fast ein Muss bei YA mittlerweile. Man merkt jedoch, dass Nina seit dem sie das Tattoo bekommen hat, erwachsener und reifer geworden ist. Ihre Entwicklung ist mir doch sehr positiv aufgefallen.
Allgemein hat mir das Buch gut gefallen, ich freue mich schon auf Band 3. Ich denke ich kann schon sagen, dass es sich hier um eine solide/gute Triologie handelt, die sicherlich vielen YA-Dystopie-Fans gefallen wird.

Fazit:
Ein gutes Buch, das jedoch dem "Band in der Mitte" Syndrom zum Opfer fiel und daher sein volles Potential nicht ausschöpfen konnte. Ich bin gespannt wie diese Reihe Endet.


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