Freitag, 1. Juni 2012

Buchrezension: The Hunt -  Andrew Fukuda





296 Seiten
Altersempfehlung: ab 12
GRIFFIN
(2012) Gebunden
ISBN: 9781250005144
Publikationssprache: Englisch
17.99 USD
 







Klappentext:
Don’t Sweat.  Don’t Laugh.  Don’t draw attention to yourself.  And most of all, whatever you do, do not fall in love with one of them.
Gene is different from everyone else around him.  He can’t run with lightning speed, sunlight doesn’t hurt him and he doesn’t have an unquenchable lust for blood.  Gene is a human, and he knows the rules.  Keep the truth a secret.  It’s the only way to stay alive in a world of night—a world where humans are considered a delicacy and hunted for their blood.
When he’s chosen for a once in a lifetime opportunity to hunt the last remaining humans, Gene’s carefully constructed life begins to crumble around him.  He’s thrust into the path of a girl who makes him feel things he never thought possible—and into a ruthless pack of hunters whose suspicions about his true nature are growing. Now that Gene has finally found something worth fighting for, his need to survive is stronger than ever—but is it worth the cost of his humanity?

Reihe:
1. The Hunt
2. The Prey
3. ?

Zur Aufmachung:
Das Cover ist einfach so AWESOME! Ich liebe es! Und es passt perfekt zur Geschichte (besonders gefallen mir da die dunklen Rennenden Vampire ganz unten *Gänsehaut*). Der Titel passt auch sehr gut. Alles in Allem eine tolle Aufmachung.

Rezension:
Ja, dieses Buch... Ich hatte so meine Probleme damit. Es war einfach unmöglich für mich in dieses Buch reinzukommen und ich weis nicht warum, irgendwie mochte ich es nicht. Dabei ist es genauso gut/schlecht (wie mans halt sieht) wie viele andere Vertreter des Genres.
Der Schreibstil ist durchgehend angenehm und flüssig zu lesen. Was mich allerdings die ganze Zeit gestört hat sind diese eeeewig langen Kapitel. Das ganze Buch hat glaub ich nur 5 oder 6 Kapitel, bei knapp 300 Seiten. Sowas mag ich überhaupt nicht, denn wenn es sich ewig zieht werde ich schnell frustriert.
Mit den Charakteren konnte ich auch nicht wirklich warm werden. Gene ist irgendwie total farblos, muss er auch sein, um nicht aufzufallen unter den Vampiren, aber das macht ihn nicht umbedingt symphatischer. Von den restlichen Charakteren erfährt man eigentlich so gut wie garnichts, denn sie spielen erst sehr spät in der Geschichte eine Rolle. Schön hätte ich es hier gefunden, wenn man hier mehrere Perspektiven verwendet hätte.
Die größte Kritik habe ich jedoch an der Dystopischen-Fantasie-Vampir-Welt und deren Entstehung. Mir gefiel, dass der Autor seine eigene Vampir-Version erstellt hat. So schlafen diese kopfüber an der Decke, kratzen sich am Handgelenk wenn etwas lustig ist, sabbern wie verrückt und essen hauptsächlich rohes Fleisch, nicht nur Blut. Allerdings wird nirgenswo erklärt wie man zum Vampir wird, oder ob man dazu geboren werden muss; wo die Vampire herkommen; wie, wann und wo sie die Welt übernommen haben; etc. Wenn man eine Dystopie schreibt, ist eine Erklärung wie es zu der beschriebenen Welt kam umbedingt notwendig! Sonst wird es nur unglaubwürdig und unlogisch.
Das Buch war jedoch ziemlich spannend und die Entwicklung nicht wirklich vorhersehbar, aber das konnte für mich nicht mehr viel retten. Ich habe dieses Buch einfach ungern gelesen, musste mich zwingen dazu zu greifen und war sehr froh, als es zu Ende war. Ich denke nicht, dass ich mir Band 2 dieser Reihe noch kaufen werde, aber man weis ja nie wie es in einem Jahr aussieht.
Ich finde es immer besonders schade, wenn mir ein Buch mit einem tollen Cover nicht gefällt, aber sowas kann man ja nicht beeinflussen.
Ich spreche für dieses Buch jedoch keine Leseentpfehlung aus, denn ich denke dass es anderen YA/Jugendbuch-Fans doch sehr gut gefallen könnte, es war einfach nichts für mich.

Fazit:
Ein gutes Buch, in das ich aber leider nicht wirklich reinkam. Ich hatte keine wirkliche Freude beim Lesen und war fast schon erleichtert, als es zu Ende war.




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