Donnerstag, 26. Juli 2012

Buchrezension: All these things I´ve done - Gabrielle Zevin





372 Seiten
Altersempfehlung: ab 14
Square Fish
(2012) Kartoniert / Broschiert
ISBN: 9781250010285
Publikationssprache: Englisch
9.99 USD







Klappentext:
In 2083, chocolate and coffee are illegal, paper is hard to find, water is carefully rationed, and New York City is rife with crime and poverty. And yet, for Anya Balanchine, the sixteen-year-old daughter of the city's most notorious (and dead) crime boss, life is fairly routine. It consists of going to school, taking care of her siblings and her dying grandmother, trying to avoid falling in love with the new assistant D.A.'s son, and avoiding her loser ex-boyfriend. That is until her ex is accidently poisoned by the chocolate her family manufactures and the police think she's to blame. Suddenly, Anya finds herself thrust unwillingly into the spotlight--at school, in the news, and most importantly, within her mafia family.

Reihe:
1. All these things I´ve done
2. Because it is my blood
3.?

Zur Aufmachung:
Das Cover ist etwas 0815, das originale mit dem Schokoladenherz passt besser meiner Meinung nach. Der Titel gefällt mir sehr gut. 

Rezension:
Dieses Buch ist definitiv etwas Besonderes. Ich habe bisher noch kein einziges Jugendbuch in der Hand gehabt, in dem es um Mafia, Politik, Kriminalität und Illegallität geht. Daher war diese Idee einmal etwas erfrischend Neues. Meiner Meinung nach, war aber die eingebaute Dystopie etwas unnötig. Das Problem der Autorin war wahrscheinlich, dass sie einen Teenager nicht mit Drogen dealen lassen kann, also muss was harmloses her, wie Schokolade, aber wie kriegen wir das illegal?! Diese Frage konnte ich leider auch nach beenden dieses Buches nicht beantworten. Alkohol ist legal für jedermann aber Schokolade nicht? Welchen Sinn macht das? Richtig! Garkeinen! Gleichzeitig fand ich es aber gut, dass es sich mal um eine Dystopie gehandelt hat in der es nicht darum geht, dass die Regierung alles bis ins Kleinste kontrolliert.
Nunja, trotzdem fand ich dieses Buch ziemlich gut. Unsere Protagonistin Anya verliebt sich, ausgerechnet in den Sohn eines wichtigen Politikers, während sie die Tochter eines verstorbenen Mafiabosses ist und ihr Nachname quasi für Kriminalität steht. Hinzu kommen jede Menge Probleme durch (Ex)Freunde, Familie und Mafia Aktivitäten.
Das Buch lies sich sehr flüssig lesen, auch wenn der Schreibstil mir am Anfang nicht so gefallen hat, aber man gewöhnt sich an fast alles. 
Mein Lieblingscharakter in diesem Buch war definitiv Leo, er war soooo süß und er tat mir teilweise richtig Leid. Besonders sein Schicksal hat mich sehr bewegt.
Anya die Protagonistin war ganz Okay, mich hat es nur teilweise aufgeregt, dass sie manchmal einfach ihre Moral über Bord wirft und komplett gegen ihren Glauben agiert. Gleichzeitig fand ich die Beziehung zwischen ihr und Win sehr gut und liebenswürdig; und der Funken, den das ganze durch die feindlichen Seiten (Romeo und Julia Konflikt), bekommt hat mich auch gut unterhalten.
Dieses Buch ist was nettes für zwischendurch und bietet lockere Unterhaltung für jeden YA Fan. Ich denke ich werde mir definitiv Band 2 anschaffen sobald er erschienen ist.

Fazit:

Ein gutes Buch, dass hier und da ein paar Logiklücken aufweist.



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