Donnerstag, 8. November 2012

Buchrezension: Seventeen Moons - Kami Garcia und Margareth Stohl




512 Seiten
Altersempfehlung: ab 12
cbj Verlag
(2011) Gebunden
ISBN: 9783570138298
Publikationssprache: Deutsch
18,99 Euro







503 Seiten
Altersempfehlung: ab 12
LITTLE BROWN
(2010) Gebunden
ISBN: 9780316077057
Publikationssprache: Englisch
17.99 USD







Klappentext:
Seit ihrem sechzehnten Geburtstag - der schicksalhaften Nacht, in der sie ihren Freund Ethan ins Leben zurückholte und darüber ihren Onkel Macon verlor -, zieht Lena sich mehr und mehr von allen zurück. So groß ist ihr Schmerz, dass die dunkle Seite die Oberhand über sie zu gewinnen scheint. Da taucht der geheimnisvolle, attraktive John Breed auf. Mit seinem Versprechen einer fernen paradiesischen Caster-Welt zieht er Lena sosehr in den Bann, dass sie alles aufgibt - auch Ethan. Ethan weiß: Will er Lena nicht für immer an die dunkle Seite verlieren, muss er sie aus dem unterirdischen Caster-Labyrinth herausholen. Aber ist er wirklich dazu ausersehen, ihr in die gefährlichen Tunnel zu folgen, die seit Jahrhunderten Platz der dunklen Magie sind und die kein Sterblicher betreten darf?

Reihe:
1. Beautiful Creatures - Sixteen Moons
2. Beautiful Darkness - Seventeen Moons
3. Beatiful Chaos - Eighteen Moons
4. Beautiful Redemption - ?

Zur Aufmachung:
Also nunja, die deutschen Cover gefallen mir ja eigentlich ganz gut, aber irgendwie sehen sie alle gleich aus und zeigen auch alle das gleiche... Dafür sind die englischen eigentlich viel zu düster, trotzdem gefallen sie mir besser, einfach weil nicht dieses typische Mädchengesicht drauf ist. xP
Der deutsche Titel passt besser, aber der englische klingt besser, trotzdem geht der Punkt hier an die deutsche Version.

Rezension:
Der zweite Teil der Caster-Chronicles war zwar gut, startet leider etwas langsam. Am Anfang hab ich mich immer wieder gefragt, was ich nochmal an Teil 1 so toll fand, denn wirklich zum weiterlesen motiviert hat mich dieses Buch nicht umbedingt - zu Beginn! Denn dann wird es echt spannend und wieder sehr magisch. Beautiful Darkness schließt nahezu nahtlos an das Ende des ersten Teils an, es beginnt mit der Beerdigung von Macon Ravenwood und endet mit einem großen Showdown. Im Zentrum der Handlung steht, für welche Seite sich Lena nun entscheiden wird, die Guten oder die Bösen?! Wir treffen dabei viele bekannte Charaktere wieder, aber auch einige neue Akteure werden vorgestellt. Ganz besonders interessiert mich dabei der mysteriöse John Breed, bei dem man nie wirklich weis, was er eigentlich vor hat und was er überhaupt ist. Er schleicht sich ganz still und heimlich in Lenas Leben ein und versucht sie zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Unser Protagonist Ethan erscheint dabei etwas hilflos, denn mit so einem Übermächtigen Gegner kann er es leider nicht aufnehmen. Jedoch hat mich seine Entschlossenheit Lena zu helfen und seine offensichtlich starke Liebe zu ihr, sehr begeistert. Er lässt sich durch nichts unterkriegen und hat sich, meiner Meinung nach, seid dem Anfang des ersten Bandes extrem weiterentwickelt. Lena hingegen, hat aus ihren Fehlern im ersten Teil nicht gelernt, nein im Gegenteil sie vergräbt sich wieder allein in ihren Ängsten, Trauer und Schuldgefühlen. Sie entfernt sich, aus mehr oder weniger nachvollziehbaren Gründen, immer weiter von Ethan, und hat mich eigentlich ziemlich genervt damit, dass sie nicht einfach den Mund aufmacht und sagt was Sache ist. Das sorgt natürlich für viel Kummer bei Ethan, jedoch lernen wir hier einen weiteren neuen Charakter kennen, Liv, die Praktikantin von Miriam, der Bibliothekarin. Natürlich, wer riecht es nicht, bahnt sich hier mal wieder eine Dreiecks, bzw Vierecksgeschichte an. Ich muss sagen, dass diese sogar etwas nachvollziehbar war, denn sowohl Lena als auch Ethan müssen sich damit auseinander setzen, dass sie vielleicht nicht zusammenbleiben können wenn sie keinen Weg finden die Caster-Mensch Hürde zu übergehen. Trotzdem mag ich dieses Beziehungswirrwar einfach nicht, sobald ich erkenne was sich da anbahnt kann ich eigentlich nurnoch mit den Augen rollen.
Auch Riley und Link sind wieder mit dabei, die ich einfach liebe, einzeln und zusammen. Leider kommt Lenas Familie in diesem Band etwas zu kurz, schade.
Der Schreibstil des Autorenduos ist gewohnt gut und lässt sich sehr flüssig lesen, jedoch hatte ich gegen Ende ein paar Probleme mit ihm. Die Geschehnisse die beschrieben wurden muss man am besten sehen, als Film wären das wahrscheinlich genial gewesen, jedoch wirkt es in geschriebener Form einfach nicht so. (Keine Ahnung ob man das versteht xD) Ich ziehe da gerne Herr der Ringe als Beispiel. Die Kriegs- und Kampfszenen wirken einfach im Film um einiges mehr als im Buch (jedenfalls war das für mich so) und man versucht es sich dann so gut wie möglich beim Lesen im Kopf vorzustellen, aber es geht einfach nicht wegen dem Schreibstil.
Nun, was soll ich sagen, Beautiful Darkness war ein gutes Buch, das ich gerne gelesen habe, nicht so gut wie Band 1, aber dennoch gut. Jedoch wird, bis ich Band 3 beginne, noch einige Zeit vergehen, dennoch freue ich mich sehr darauf zu erfahren wie die Geschichte wohl weitergeht.

Fazit:
Eine solide Fortsetzung, leider nicht ganz so gut wie Band 1, aber es ist und bleibt eine tolle Fantasy Reihe. Ich freue mich schon auf Band 3.

 


Kommentare:

  1. Sixteen Moons konnte mich gar nicht begeistern,eigentlich wollte ich der Reihe auch noch eine zweite Chance geben, aber wenn du schon schreibst,dass das zweite Band noch schlechter ist,werde ich die Reihe wahrscheinlich gar keine Chance geben.

    LG May

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    1. Naja, ich denke dass ist immer Geschmackssache. Ich habe auch bei vielen Rezensionen gelesen, dass sie Band 2 besser fanden als Band 1, aber ich denke wenn dir Band 1 wirklich garnicht gefallen hat, solltest du es vielleicht doch lieber lassen xP
      LG

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