Montag, 10. Dezember 2012

Buchrezension: The Unbecoming of Mara Dyer - Michelle Hodkin



456 Seiten
Altersempfehlung: ab 13
S&S BOOKS FOR YOUNG READERS
(2011) Gebunden
ISBN: 9781442421769
Publikationssprache: Englisch
16.99 USD








 

480 Seiten
Altersempfehlung: ab 14
DTV Deutscher Taschenbuch
(2013) Kartoniert / Broschiert
ISBN: 9783423715362
Publikationssprache: Deutsch
 12,95 Euro







Klappentext:
Als Mara aus einem mehrtägigen Koma erwacht, erfährt sie, dass über ihr ein altes verlassenes Haus zusammengestürzt ist. Ihre beiden Freundinnen konnten nur tot geborgen werden, die Leiche ihres Freundes Jude wurde nicht gefunden. Mara hat keine Erinnerung an jene Nacht und begreift nicht, warum sie die Katastrophe als Einzige überlebt hat. Seit dem Unglück hat sie Albträume und Visionen - immer wieder sieht sie ihre toten Freunde, bis sie nicht mehr weiß, was Realität ist und was Einbildung. Als sich die mysteriösen Todesfälle in ihrer unmittelbaren Nähe mehren, sucht sie Hilfe bei ihrem Mitschüler Noah. Doch der hat ein eigenes dunkles Geheimnis...

Reihe:
1. The Unbecoming of Mara Dyer - Was geschah mit Mara Dyer
2. The Evolution of Mara Dyer - ?
3. ? 

Zur Aufmachung: 
Das orginal Cover und der original Titel gefallen mir unglaublich gut. Ich könnte jetzt anfangen das Cover anhand der Story zu analysieren, aber dann würde ich glaube ich spoilern.^^ Nur der schwarze Buchrücken auf dem man von weiter weg den Titel quasi nicht erkennt, gefällt mir nicht.
Das deutsche Cover, nunja, es ist eigentlich das Selbe, aber die Schrift macht es irgendwie um einiges schlechter als das englische Cover. Der Titel ist ganz OK.

Rezension:
Okay, dieses Buch  nicht was ich davon erwartet habe. Ob das jetzt positiv oder negativ ist... irgendwie beides. Durch den Mega Hype um dieses Buch habe ich was ganz besonderes erwartet, was habe ich bekommen? Ein typisches paranormal YA Buch.Was ich danach erwartet hab? Eine cheesy Lovestory mit einem stereotypischen Supertypen in den sich die Protagonistin sofort verliebt und dadurch alles andere leidet. Das war gottseidank nicht so. Okay, Noah ist der typische BadBoy der noch nie was ernstes wollte aber aufeinmal von Mara gefesselt ist, aber Mara ist nicht die typische "Ich stehe noch vor meinem ersten Kuss und zweifle an meinem Aussehen blabla" Protagonistin, sondern etwas fester auf dem Boden stehend. Bei den typischen YA Charakteren denke ich mir immer, dass die Charaktere sich zu jung für ihr Alter benehmen, sind also eigentlich 16 oder 17; denken und benehmen sich in  Liebesdingen aber wie 12/13 Jährige. Mara hingegen kam mir hier sehr Altersgerecht vor und das mochte ich. Ich hatte auch eigentlich immer den Eindruck, dass die Charakterentwicklung und die Story immer vor der Liebesgeschichte standen und das Buch somit nicht an Konsestenz verloren hat, nachdem ein Love-Interest aufgetaucht ist.
Mara und Noah zusammen ergeben ein klasse Paar. Ich liebe den Witz und den Sarkasmus den die beiden die ganze Zeit aufrecht erhalten und ich musste nicht nur einmal schmunzeln bei diesen Dialogen. Sie sind beide sehr interessante Charaktere die sich gut ergänzen und ich bin gespannt wie sich ihre Beziehung noch so entwickelt. Ich denke nur, wäre der Witz zwischen den beiden nicht gewesen, dann hätte mir das Buch wahrscheinlich nur halb so gut gefallen.
Mara Dyer zweifelt eigentlich das ganze Buch hindurch an ihrer Psyche und weis fast nie was Wirklichkeit und Realität ist, diese Szenen haben mir besonders gut gefallen, bei sowas kribbelt es bei mir immer vor Spannung und dabei erscheint Noah nicht als strahlender Held in Rüstung um sie zu retten, denn damit muss sie ganz allein fertig werden.
Und das aller Wichtigste ist: Kein Love-Triagle!!! (bis jetzt xP)
Leider mangelt es dem Buch ein bisschen an guten Nebencharakteren. Wir haben zwar hier Jamie, der einiges rausholt weil er einfach supercool ist, aber z.B. Maras Familie erschien mir trotz der vielen Interaktionen sehr blass. Auch ihren anderen Klassenkameradinnen und ihren ehemaligen Freunde hat es meiner Meinung nach, an Tiefe gefehlt. Nunja, da haben wir ja noch 2 weitere Bücher Zeit um was rauszuholen.
Ich mochte den Schreibstil und die Geschwindgkeit des Buches sehr, allerdings hatte ich oft das Gefühl die Autorin wäre sich selbst nicht ganz klar gewesen wo das Ganze hinführen soll. Der "Showdown" am Ende war mir etwas zu sehr konstruiert und unpassend. Allerdings hat mir die Auflösung der Geschichte von der man seit Seite 1 immer nur Fetzen erfährt, sehr gefallen.

Fazit:
Definitiv ein gutes Buch, mit einigen sehr witzigen Stellen, allerdings auch ein paar Schwächen. Es gilt: Wer Paranormal mag, wird auch Mara Dyer mögen.^^ 


 

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