Mittwoch, 16. Januar 2013

Buchrezension: As I Wake - Elizabeth Scott



224 Seiten
Altersempfehlung: ab 14
DUTTON E P (CHILDREN)
(2011) Gebunden
ISBN: 9780525422099
Publikationssprache: Englisch
 
16.99 USD 








Klappentext:
Ava is welcomed home from the hospital by a doting mother, lively friends, and a crush finally beginning to show interest. There's only one problem: Ava can't remember any of them - and can't shake the eerie feeling that she's not who they say she is.
Ava struggles to break through her amnesiac haze as she goes through the motions of high-school life, but the memories that surface take place in a very different world, where Ava and familiar-faced friends are under constant scrutiny and no one can be trusted. Ava doesn't know what to make of these visions, or of the boy who is at the center of them all, until he reappears in her life and offers answers . . . but only in exchange for her trust.

Zur Aufmachung:
Sehr schönes Cover, mit leider wenig Zusammenhang mit der Geschichte. Der Titel passt allerdings sehr gut.

Rezension:
Nun dieses Buch war irgendwie anders wie ich es erwartet habe... mich hat irgendwie die dystopische und fantastische Komponente daran sehr überrascht. Ich dachte das Buch geht eher in Richtung Mystery. Nunja. An sich hat es mir recht gut gefallen, aber es gibt auch ein paar Dinge die man hier hätte besser machen können.
Was mir sehr gut gefallen hat ist der Schreibstil. Sehr poetisch, an manchen Stellen denkt man fast man liest ein Gedicht, aber gleichzeitig auch sehr flüssig zu lesen. Was mir auch gut gefallen hat ist die Idee. Geschichten um Mädchen die ihr Gedächnis verlieren häufen sich zur Zeit, dennoch sticht dieses Buch, damit was hinter der Amnesie steckt, aus der Masse heraus. Doch eben dieser Hintergrund liefert auch Material für negative Kritik, denn er kommt viel zu kurz. Daraus hätte man viel mehr machen können. Mal wieder...
Was mich zwischendrin etwas demotiviert hat, ist dass das Buch vom Anfang an bis ca. zur Hälfte seeehr verwirrend ist. Man weis garnicht, was eigentlich abgeht. Bis man dann irgendwann versteht auf was das alles eigentlich hinauslaufen soll, dann lichtet sich der Nebel und man steigt komplett durch. Deshalb habe ich das als nicht ganz so schlimm empfunden.
Die Charaktere sind alle ganz gut, für Ava, unsere Protagonistin, hatte ich jedoch nur neutrale Gefühle. Sie vermittelt nicht so viel Symphatie wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte. Am Besten haben mir jedoch die Nebencharaktere gefallen. Ihr Potential, ihre Gestik&Mimik und ihre Ziele die Ava schnell durchschaut und dementsprechend agiert, fand ich sehr interessant. So wird in diesem Buch dargestellt wie sich das Verhalten von Persönlichkeiten in verschiedenen Kontexten verändert. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. 
Die Liebesbeziehung in diesem Buch hat mir eigentlich ganz gut gefallen, auch wenn man diese pseudo Dreiecksbeziehung besser weggelassen hätte.
Am Ende der Geschichte blieben bei mir noch einige Fragen offen, einige viele sogar, wie gesagt man hätte mehr daraus machen können, aber es sollte wohl nicht sein. Insgesamt hat es mir aber eigentlich ganz gut gefallen, auch wenn ich mir etwas Anderes davon versprochen hatte.
Was ich jetzt noch anmerken muss, ich denke nicht, dass das Buch so eine schlechte Bewertung auf Goodreads verdient hat. Lasst euch davon nicht abschrecken, sondern gebt dem Buch, wenn es euch anspricht, eine Chance. 

Fazit:
Ein gutes Buch, eine gute Idee, doch auch hier hätte man mehr daraus machen können. Leider wurde kaum etwas zum Hintergrund erklärt und man hätte noch viel mehr aus der Dystopie herausholen können. Schade, aber es war trotzdem ein gutes Buch.



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