Freitag, 11. Januar 2013

Buchrezension: For Darkness shows the Stars - Diana Peterfreund




407 Seiten
Altersempfehlung: ab 13
Balzer & Bray/Harperteen
(2012) Gebunden
ISBN: 9780062006141
Publikationssprache: Englisch

17.99 USD








Klappentext:
It's been several generations since a genetic experiment gone wrong caused the Reduction, decimating humanity and giving rise to a Luddite nobility who outlawed most technology.
Elliot North has always known her place in this world. Four years ago Elliot refused to run away with her childhood sweetheart, the servant Kai, choosing duty to her family's estate over love. Since then the world has changed: a new class of Post-Reductionists is jumpstarting the wheel of progress, and Elliot's estate is foundering, forcing her to rent land to the mysterious Cloud Fleet, a group of shipbuilders that includes renowned explorer Captain Malakai Wentforth--an almost unrecognizable Kai. And while Elliot wonders if this could be their second chance, Kai seems determined to show Elliot exactly what she gave up when she let him go.
But Elliot soon discovers her old friend carries a secret--one that could change their society . . . or bring it to its knees. And again, she's faced with a choice: cling to what she's been raised to believe, or cast her lot with the only boy she's ever loved, even if she's lost him forever.
 

Zur Aufmachung:
Das Cover ist wunderschön leider kann ich es nicht wirklich mit der Geschichte in Einklang bringen. Der Titel klingt auch sehr melodisch und schön, aber er stellt nur einen winzig kleinen Teil, und meiner Meinung keinen wesentlichen Teil, des Buches dar. Ich denke da hätte man auch was besseres finden können.

Rezension:
Ich hatte total vergessen das dies eine Nacherählung von Jane Austins "Persuation" ist, hätte ich mich daran erinnert, hätte ich noch gewartet und es erst nach dem Original gelesen. Das Buch unterscheidet sich wohl nur durch den dystopischen Aspekt wesentlich vom Original. Leider habe ich eben von diesem Aspekt um einiges mehr erwartet. Die Dystopie ist in hier meiner Meinung nach um einiges zu kurz gekommen, man hätte daraus soooo viel mehr machen können, sodass ich am Ende, von diesem eigentlich guten Buch, doch etwas enttäuscht war. Ich hatte mir viel mehr Spannung erwartet. Es wird auch oft von den Abenteuern auf See berichtet, die folgen sollen, jedoch hört das Buch, da wo es gerade spannend werden könnte auf, und in der Fortsetzung geht es um andere Charaktere, also erfahren wir nicht wie die Geschichte weiter geht. Schade.
Unsere Protagonistin ist Elliot North, eine Adelstochter die weis wie man hart arbeitet. Sie allein kümmert sich um das Wohlergehen der Bediensteten und Arbeiter und sorgt dafür, dass alle etwas zu Essen haben, während ihr Vater und ihre ältere Schwester sich nur für sich selbst interessieren und Elliot andauernd Steine in den Weg legen. Ich mochte sie unheimlich. Das was Eliott besonders auszeichnet, ist dass sie immer zuerst an andere denkt. So hat sie es abgelehnt mit ihrer Jugendliebe wegzulaufen und den Hof sich selbst zu überlassen, stattdessen blieb sie in diesem unglücklichen Leben um sicherzustellen, dass es den anderen gut geht. Ich finde ihre Einstellung sehr nobel und bewundere sie dafür.
Dann haben wir noch Kai, Eliotts Jugendliebe, den sie nun nach 4 Jahren endlich wieder sieht, der sie jedoch mit Missachtung und schon fast Hass dafür straft, dass sie ihn damals nicht begleitet hat. Ich konnte seine Einstellung jedoch nicht wirklich nachvollziehen, warum versteht er Eliotts Entscheidung nicht?! Er muss doch sehen, wie die Zustände auf dem Hof sind und weis wahrscheinlich am besten, wie sehr die Angestellten der Willkür des Haus- und Hofherren ausgesetzt sind. Leider war er mir dadurch etwas unsymphatisch.
Die Liebesbeziehung der Beiden ist sehr komplex, hat aber auch sehr viele schöne Aspekte, wie die Zettel die sie sich immer geschrieben haben. Einige von diesen Nachrichten sind auch in das Buch mit eingearbeitet um uns die Vorgeschichte der Beiden zu erzählen. Mir gefiel allgemein die Schreibweise des Buches sehr. Der Schreibstil war sehr sehr gut und teilweise auch echt schön. Allein wegen ihm lohnt es sich schon dieses Buch zu lesen.
Zusammengefasst, es passiert nicht viel in diesem Buch, jedoch hat mich die Liebesgeschichte doch überzeugen können und ich denke Diana Peterfreund hat hier ein wirklich gutes Buch geschrieben. Ich werde auch die Folgebände lesen, jedoch werde ich dann wissen, was mich erwartet (wenig Spannung und Dystopie) und ich denke, dass ich die Bücher dann noch mehr mögen werde.

Fazit:
Ein ganz nettes Buch für zwischendurch, jedoch hatte ich mir etwas mehr erwartet. Wer auf klassische Romanzen steht wird hier definitiv auf seine Kosten kommen, jedoch wird das Rad hier nicht neu erfunden (es ist ja auch immerhin eine Neuerzählung von "Persuation" von Jane Austen) und die dystopische Idee in diesem Buch war zwar sehr gut, kam jedoch vieeel zu kurz. Spannung Fehlanzeige...


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