Sonntag, 19. Mai 2013

[Sequel-Trio]: The Evolution of Mara Dyer, Scarlet & Prodigy


Hm, dieses Buch. Ich musste mich echt zwingen es zu lesen, teilweise ging es nur seeehr schleppend vorran und dann am Ende, wollte ich nicht das es aufhört. Ich war zudem leicht angenervt von Maras Charakter. Natürlich gehört Verdrängung und Angst mit so einer psychischen Störung einher. Aber mich hat es einfach gestört, dass sie sich wirklich jeder Art von Behandlung versperrt. Und an Noahs Stelle, den ich übrigens immernoch abgöttisch liebe, wäre ich entnervt as hell von Maras Verhalten ihm gegenüber. Was dieses Buch aber immernoch sehr einzigartig und gut macht, ist die Story. Es war einfach nur unheimlich creepy und intensiv. Man weis die ganze Zeit nicht was abgeht. Ist Mara jetzt noch verrückter?! Oder ist da ein Verrückter der ihr beim schlafen zusieht und sie fertig machen will?! Was hat es mit den anderen Patienten in dem Programm, in dem sich Mara zu Beginn des Buches wiederfindet, auf sich?!  Und wie hängt das alles eigentlich zusammen mit den komischen Visionen die sie hat?! Das Ganze war sehr intensiv und gruselig, hat aber Gottseidank nicht seinen Witz verloren. Also wer Band 1 gemocht hat wird auch definitiv Band 2 mögen.




Scarlet knüpft fast nahtlos an Cinder an, was ich ja immer sehr mag, es gibt nix schlimmeres als, "Seit dem und dem Ereignis sind ein paar Wochen vergangen." denn ich bekomme da immer den Eindruck ich verpasse etwas. Das ganze Buch umfasst aber auch nur einen Zeitraum von ein paar Tagen, wobei ich mir aber noch nicht ganz sicher bin ob das gut oder schlecht war. Denn so haben Scarlet und Wolf quasi keine Zeit sich wirklich kennen zu lernen, und ich bin nun mal kein großer Fan von Instalove. Allgemein mochte ich Cinder und ihre Geschichte um einiges lieber als die von Scarlet. Wenn ich jetzt so zurückdenke, fallen mir kaum gute Eigenschaften an Scarlet ein. Sie ist launisch, naiv und urteilt ziemlich vorschnell. So vertraut sie Wolf quasi sofort, während sie, als die beiden sich endlich begegnen, nur Kritik für Cinder übrig hat. Ich denke, dadurch, dass die Autorin hier zwei Geschichten parallel erzählt hat, blieben sie beide ein bisschen auf der Strecke. Bei Cinder ist eigentlich kaum etwas passiert, bei Scarlet jede Menge, dafür haben die Charaktere keine wirkliche Entwicklung durchgemacht und die Nebencharaktere spielten nach ein paar Sätzen keine Rolle mehr.  Das klingt jetzt alles viel schlechter als es ist, das Buch hat mir immernoch sehr gut gefallen, aber es war definitiv nicht so toll wie Cinder.




Als ich so circa 50 Seiten gelesen hatte, viel mir wieder ein, was ich an Buch 1 nicht mochte. Und zwar, dass immer aus dessen Perspektive erzählt wird aus der es mich weniger interessiert. Day sagt zu June "Ich liebe dich" und June sagt es nicht zurück. Da würden mich dann Days Gedanken interessieren aber nein, dass Ganze ist aus Junes Perspektive. Mittlerweile glaube ich ja fest daran, dass die Autorin dass absichtlich macht, aber ich sehe den Sinn dahinter nicht. Was auch immer sie damit beabsichtigt, mir gefällt es nicht. Trotzdem ist das Buch gut, wenn nicht sogar sehr gut. Es war durchweg Spannend und obwohl ich kaum noch was von den Ereignissen aus Legend wusste, kam ich sofort wieder in die Geschichte rein. Die Wende in der zweiten Hälfte des Buches konnte mich zwar nicht überraschen, dafür aber die am Ende. O___O Holy Moly. Ich bin mal gespannt auf Band 3!






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