Mittwoch, 15. Mai 2013

[Sequel-Trio]: Requiem, Beautiful Chaos & The Elite


Ich habe gemischte Gefühle zu diesem Finale der Delirium Serie. Einerseits war es ein echt gutes Buch, bei dem mich besonders die Gefühle Lenas mitgerissen haben. Ich konnte ihre Zerrissenheit zwischen Julien und Alex sehr gut mitfühlen und auch die Zusammenkunft mit bekannten Charakteren aus den vorherigen Büchern hat mir gut gefallen. Was ich jedoch nicht mochte, war der andauernde Wechsel der Perspektiven zwischen ihr und Hana. Das habe ich auch schon bei den vorherigen Bänden kritisiert. Lauren Oliver schafft es einfach nicht das ausgewogen zu schreiben. Wenn man von Lenas Part mitgerissen ist, ist man von Hanas Part gelangweilt und andersrum. Das macht das Lesen echt beschwerlich.
Aber mein größter Kritikpunkt ist eher das eigentliche Thema der ganzen Reihe. Die Gesellschaft hat sich dafür entschieden die Liebe aus ihren Reihen zu verbannen und sind so wie sie leben glücklich. Die Rebellen wollen lieben und fliehen deshalb aus ihren Städten, machen es sich aber dann zum Ziel die Städte und deren Wertvorstellungen ihren eigenen anzupassen. Wie bitte passt das zusammen?! Man sollte die Freiheit haben zu Entscheiden ob man liebt oder nicht, dafür stehen die Rebellen eigentlich, aber im Endeffetkt wird einem diese Freiheit sowohl von den Regierungen als auch von den Rebellen weggenommen. Während die Einen einem verbieten zu lieben, schreiben die Anderen einem vor man MUSS lieben. Das hat nichts mehr mit der Freiheit zu tun die die Rebellen predigen. Ich weis nicht ob das so gewollt war von der Autorin, um einen zum Nachdenken anzuregen, oder ob sie da einfach nicht nachgedacht hat, jedenfalls kauf ich dieser Dystopie das "tolle Ende für alle" nicht ab.



Der dritte Band der Beautiful Creatures Reihe war nicht schlecht. Echt nicht schlecht. Aber ich habe bei diesen Büchern mehr und mehr das Gefühl sie werden unnatürlich gestreckt und das hat für mich einen bitteren Beigeschmack. Diese 518 Seiten zogen sich teilweise wie Kaugummi und ich dachte nicht nur einmal, dass 300 Seiten auch gereicht hätten. Das Ding ist, dass hier so viele Belanglosigkeiten eingebaut werden, die die Story strecken, aber eigentlich voll unnötig sind.
Nunja, was kann ich sonst noch sagen. Ich mochte das Ende, auch wenn ich schon nach der Hälfte des Buches wusste wie es ausgeht. Das Ende hat mich echt heiß gemacht auf den letzten Band der Reihe und ich bin sehr gespannt wie sich am Ende wohl alles zusammenfügen wird.
Was ich nicht mochte war das Charakterzusammenspiel. Gefühlt hat jeder was mit jedem und es wird nurso umhergeworfen mit Liebe. Ethan und Lena gingen mir teilweise ziemlich auf den Keks mit ihrem "Ah ich liebe dich", "Ich liebe dich mehr", "Immer zwei mal mehr wie du" Argh. Und für die anderen Paare habe ich eigentlich nur ein verächtlichens Schnauben übrig.
Ich mochte, dass man wieder mehr über Saraphine und John erfährt. Ich finde es immer super spannend wenn so mysteriöse Charaktere nach und nach entschlüsselt werden.
Mich wiederum etwas enttäuscht hat mich hier die böse Seite (der Macht xD). Die sind so oft aufgetaucht und wollten irgendwas machen und sind dann jedesmal gescheitert wie so ein paar Dorftrottel. Irgendwie haben sie für mich damit ziemlich an Seriösität eingebüst und irgendwann konnte ich sie einfach nicht mehr Ernst nehmen.




Dieses Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Als ich einmal angefangen hatte konnte ich einfach nicht mehr aufhören! Es las sich aber auch einfach suuuper flüssig.
Nun, mir hat sehr gut gefallen, dass wir mehr über die Geschichte und die Entstehung Illeas erfahren. Und über Maxon, Maxon ich liebe dich! Auch wenn du so deine Macken hast und einfach nicht den Mund aufkriegst manchmal, aber du bist toll! Ich hasse Aspen >_< Was aber wohl eher daran liegt dass ich absolut Team Maxon bin.
Was mir in diesem Buch eher nicht gefallen hat war Americas Charakterentwicklung. Meiner Meinung nach hat sie sich ins Negative verändert. Andauernd macht sie das Falsche, in Band 1 hat mir an ihr am besten gefallen, dass sie erst überlegt und dann handelt, davon ist hier leider nichts mehr übrig. Irgendwie kam es mir auch so vor als ob jedes Kapitel mit der Frage: "Aspen oder Maxon?!" endete. Das hat mich genervt. America, nicht die ganze Welt dreht sich um dich, und dass du sobald einer mal einen Fehler machst dich sofort dem anderen zuwendest spricht nicht gerade für dich. Die zwei Zauberworte, die ich in jedem zweiten YA Roman der Protagonistin am liebsten an den Kopf tackern würde, sind: "REDE DARÜBER!" Wem bringt es denn was wenn du dir irgendwelche Vermutungen zusammenspinnst, wenn du mit einer kleinen Frage die Wahrheit erfahren könntest. *argh*
OK das klingt irgendwie alles s negativ, dabei mochte ich das Buch echt~
 Kann kaum auf Band 3 warten. ^^



Kommentare:

  1. Kann jetzt hier nur was zu 'Requiem' sagen, sehe das aber genauso wie du. Irgendwie war das Ende sehr abrupt und ich hatte einfach das gefühl, die Autorin hatte keine Lust mehr weiterzuschreiben. :D
    Vielleicht solltest du ein paar Spoiler-Warnungen einbauen, damit niemand das liest, was er garnicht wissen wollte? ;)

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    1. Mist, da hast du Recht. Eingentlich wollte ich ganz besonders diese Kurzrezis komplett spoilerfrei halten. >_< Aber irgendwie war ich bei dem Ende von Requiem so, naja man kanns nicht Rage nennen, aber ich habe sehr viel darüber nachgedacht und es hat mich einfach nicht losgelassen, da wollte ich umbedingt was dazu schreiben. Danke für dein Kommentar^^

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