Donnerstag, 6. Juni 2013

[Sequel Trio]: Breaking Point, The Eternity Cure & If I should die


Dieses Buch hat mich leider etwas enttäuscht. Ich mochte Article 5, den ersten Teil, ganz besonders wegen den Charakteren und der Liebesbeziehung der beiden Protagonisten. Während mich in Teil 1 Embers Charakterentwicklung von einem naiven Mädchen in eine starke Frau beeindrucken konnte, hatte ich hier eher den Eindruck, dass sie sich zurückentwickelt im Verlauf der Geschichte. Klar sie hat immer noch die "Überlebens Skills" aber sie handelt einfach so oft unüberlegt und unlogisch, dass ich irgendwann nurnoch den Kopf schütteln konnte. Bei Chase ging es mir ähnlich. Obwohl ich mehrfache Perspektiven eigentlich nicht mag hätte ich es mir hier teilweise echt gewünscht denn seine Handlungen und Gedanken waren für mich nicht wirklich nachvollziehbar.
Besonders enttäuscht hat mich die Entwicklung der Liebesbeziehung der Beiden. Aus dem Vertrauensaufbau, der alten Liebe, untermauert mit Rückblicken in die Vergangenheit, und der romatischen Gesamtstimmung des Buches blieb eigentlich nur eine seltsame chemielose Pseudobeziehung. Auch die ganzen neuen Charaktere die uns in diesem Buch vorgestellt werden konnten mich alles andere als begeistern. Durchschnittlich ist da eine passende Beschreibung. Ich kann mich jetzt schon an keinen einzigen Namen mehr erinnern.
Ich hatte außerdem den Eindruck dass dieses Buch um einiges weniger spannend war als sein Vorgänger. Im Großen und Ganzen war dies schon ein gutes Buch, aber mit Article 5 kann Breaking Point (den Titel versteh ich auch nicht so ganz)  es nun wirklich nicht aufnehmen. Ich hoffe Band 3 wird wieder besser.

Ich habe mich nach dem Lesen dieses Buches viel mit meinen Freunden darüber unterhalten, denn eines hat mich nicht losgelassen. The Immortal Rules ist YA, und wie jedes YA Buch geht es total pikiert mit dem Thema Sexualität um. "Oh Gott Teenager können keinen Sex haben die müssen mindestens 100 und verheiratet sein! OMFG!!!" Und gleichzeitig wird mit dem Thema Tot, Gewalt und Blut nur so um sich geworfen. Ich habe wirklich noch nie ein so brutales Buch gelesen. Auf JEDER Seite wird gemordet, geschnezelt, gefoltert, Blut *splatter* *spritz*, am lebendigen Leib vergammelt und vieles mehr. Das Ganze las sich wie ein Splatter Horrorfilm, was ich an sich mag, was man an der Bewertung sieht, aber für ein Zielpublikum von 12-16 Jahren fand ich es echt krass. Die Filme dürfen sie sich nicht ansehen, aber solche Bücher lesen. Wenn mal en Mädchen mit nem zu kurzen Rock zu sehen ist kommt sie in die Hölle, aber jeder Teenager hatte schonma ne Waffe in der Hand. Ja nee is klaa Amerika.
Daneben hat mir das Buch aber genausogut gefallen wie Band 1. Es war spannend und teilweise auch echt lustig. Ich konnte mich immer sehr über die Streitereien von Allison und James amüsieren. Zeke darf natürlich in diesem Buch auch nicht fehlen. Sein Auftreten konnte mich zwar so garnicht überraschen aber sein "abtreten" (damit ist nicht sterben gemeint) dafür umso mehr. Ich bin mal gespannt auf den dritten Teil. Wer auf Vampire steht sollte diese Bücher jedenfalls definitiv mal "auschecken" falls er sie noch nicht kennt.

If I should die hat mich leider ziemlich enttäuscht. Ich liebe "Die for me" und "Until I die" und dieses Buch konnte da leider nicht mithalten. Es ist am Ende alles so gekommen wie ich es immer vermutet habe. Klischee lässt grüßen. Außerdem war die Entwicklung des ganzen Buches so verdammt offensichtlich. Die Hinweise was Kate zu tun hat, hätte man ihr eigentlich an die Stirn tackern müssen um sie noch deutlicher zu machen. Teilweise gab es richtige Facepalm Momente. Auch wer am Ende der Champion war war ja wohl mehr als klar, seit man das erste Mal von ihm gehört hat. Die Beziehung von Kate und Vincent hat mich in diesem Band auch einfach nur genervt. Und wie der Rest des Buches war das Ende auch einfach nur predictableeee~
Ich hatte sogar nicht mal mehr Lust die letzten 30 Seiten zu lesen, weil ich ganz genau wusste was passieren wird. Habe mit dieser Unlust einen ganzen Lesetag verschwendet. Gnarf.
Nunja, die Reihe war trotzdem gut, keine Frage. Aber diese Klischee Ende hat mich wirklich enttäuscht. Ich hatte gehofft, dass Amy Plum mich mal überrascht und eine andere Lösung für das Problem findet. Aber naja.


1 Kommentar:

  1. Hm, Breaking Point werde ich mir dann wohl sparen, Artikel 5 konnte mich schon nicht wirklich überzeugen, da ich mit Ember einfach nicht so wirklich warm wurde.

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