Samstag, 14. Dezember 2013

[Minirezensionen] - Perfect Ruin & Chaos of Stars



On Internment, the floating island in the clouds where 16-year-old Morgan Stockhour lives, getting too close to the edge can lead to madness. Even though Morgan's older brother, Lex, was a Jumper, Morgan vows never to end up like him. She tries her best not to mind that her life is orderly and boring, and if she ever wonders about the ground, and why it is forbidden, she takes solace in best friend Pen and her betrothed, Basil.
Then a murder, the first in a generation, rocks the city. With whispers swirling and fear on the wind, Morgan can no longer stop herself from investigating, especially when she meets Judas. He is the boy being blamed for the murder — betrothed to the victim — but Morgan is convinced of his innocence. Secrets lay at the heart of Internment, but nothing can prepare Morgan for what she will find — or who she will lose.

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Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich Lauren DeStefanos letzte Serie so super fand. Trotz aller Mängel, Storylücken, etc habe ich Wither, Fever und Sever wirklich sehr gerne gelesen. All diese Mängel sind nun auch in Perfect Ruin wieder zu finden, allerdings stören sie mich hier etwas mehr... Die Handlungen der Protagonistin fand ich sehr oft schwer nachvollziehbar, und das Worldbuilding kam mir ziemlich Lückenhaft vor. Ich habe sehr viele Fragen die noch zu beantworten sind und ich bin mir nach Beenden des Buches wirklich nicht sicher ob ich meine Antworten jemals bekommen werde.
Ich muss sagen ich mochte die Protagonistin in ihrer Art ziemlich gerne, und meine liebsten Stellen im Buch waren wenn sie mit ihrem Verlobten Basil interagiert hat. Die Beiden geben ein wirklich tolles Paar ab und sie haben auch keine unnötigen Geheimnisse voreinander, die dann dumme Liebeskonflikte auslösen. Nein, sie sind eher wie ein Fels in der Brandung für den Anderen und man spürt die bedingungslose Liebe zwischen den beiden. Es war wirklich ein "Ich folge dir überall hin, hauptsache wir sind zusammen!" und das habe ich sehr gerne gelesen.
Die Nebencharaktere wirkten für mich dagegen leider etwas blass. Sie waren da, aber das wars auch schon. Auch sie handeln oft sehr unverständlich und seltsam. Mir wurde bis zum Schluss nicht klar was sich die Autorin bei den einzelnen Charakteren gedacht hat, also welchen Zweck sie erfüllen, kommt ja aber vielleicht noch in Band 2 und 3. Wir haben Pen, die extrovertierte, populäre, regelgetreue Künstlerin die am Ende etwas macht was so garnicht in mein Bild von ihr gepasst hat. Undnihren Verlobten Thomas, den sie aus irgeneinem Grund immer von sich weg stößt obwohl sie ihn mag. Dann haben wir den mysteriösen Schönling Judas, dessen Namen mich am Anfang wirklich irritiert hat. xD Ich dachte eigentlich zuerst mit ihm entwickelt sich ein kleines Love Triangle... aber bisher war er einfach nur da... Es gibts auch noch Morgans Familie, die Eltern quasi nichtexistent, und der Bruder, mysteriös und undurchschaubar, wirkt manchmal ein bisschen Crazy.
Der Schreibstil war gut, aber das Buch liest sich seeehr langsam. 250 Seiten passiert erstmal garnichts, dann alles auf Einmal. Durchgeflogen bin ich nicht.
Mir hat die Idee einer fliegenden Stadt ziemlich gut gefallen, es ist wirklich mal was Außergewöhnliches und Neues. Ich bin aber mal gespannt was Lauren DeStefano noch alles für uns bereit hält. Was ich jetzt noch positiv erwähnen möchte ist, sind die Teile eines Sozialkritischen Aufsatzes am Anfang jedes Kapitels. Das gab einem sowohl ein besseres Gefühl für die Welt über die man hier liest und auch einen kleinen Denkanstoß, dass wohl nicht alles so toll ist, wie es am Anfang erscheint.






Isadora’s family is seriously screwed up.
Of course, as the human daughter of Egyptian gods, that pretty much comes with the territory. She’s also stuck with parents who barely notice her, and a house full of relatives who can’t be bothered to remember her name. After all, they are going to be around forever—and she’s a mere mortal.
Isadora’s sick of living a life where she’s only worthy of a passing glance, and when she has the chance to move to San Diego with her brother, she jumps on it. But Isadora’s quickly finding that a “normal” life comes with plenty of its own epic complications—and that there’s no such thing as a clean break when it comes to family. Much as she wants to leave her past behind, she can’t shake the ominous dreams that foretell destruction for her entire family. When it turns out there may be truth in her nightmares, Isadora has to decide whether she can abandon her divine heritage after all.
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Ich muss zugeben, ich habe mir vor dem Lesen den Klappentext dieses Buches nicht durchgelesen. Das vermeide ich eigentlich wann immer es geht, weil ich gerne die Geschichten von Grund auf selber entdecke. Deshalb sind für mich auch Cover sehr entscheident, denn sie sind oft der einzige Kaufgrund den ich habe. Nun mein Kaufgrund bei diesem Buch war das Thema, Ägypten. Ich liebe dieses Land, ganz besonders das alte Agypten, die Geschichte, die Sagen, Alles! Umso gespannter war ich hier, denn ich habe noch nie ein Jugendbuch über die ägyptischen Götter gelesen. Aber als ich anfing zu lesen wurde mir nach ca. 20 Seiten schon klar, dieses Buch und ich werden keine Freunde. Ich war tierisch genervt von der Protagonistin, und ich fühlte einfach meine Götter, diese sagenumwobenen mytsischen Figuren, völlig unterrepräsentiert. Entschuldigung, aber wenn die Protagonistin Horus, einer der wichtigsten Götter schlechthin, die ganze Zeit als Whore-us bezeichnet kommt mir irgendwann einfach nurnoch die Kotze hoch. (Ich entschuldige mich auch nicht für meine Ausdrucksweise!)
Isadora, furchtbarer Name, ist ein kleiner, nervender, rebellischer Teenager, was man schon daran merkt, dass sie wohl eine Art Pseudo-Punkerin sein soll. Aber sie steht ja totaaaal auf Innenarchitektur, was sie wohl erwachsen erscheinen lassen soll, aber ich fand es teilweise einfach nur lächerlich.
 Ihr Love- Interest Orion, der schönste Mann der auf Erden wandelt, der netteste natürlich auch, war zwar viel symphatischer als Isadora, aber das "Geheimnis" das er verbirgt hat man eigentlich schon nach kürzester Zeit durchschaut und ist dann ziemlich genervt wenn Isadora, 1 Seite nach ihrem ersten Kuss, es auch endlich mal herausfindet. Ich möchte auch hier mal zitieren wie Isadora ihre erste Begegnung mit ihm beschreibt, die fand ich nämlich so lächerlich kitschig, dass ich meinem besten Freund ein Foto davon geschickt hab:
"...Floods, I have never seen such eyes. They´re chrystal blue, a shade that shouldn´t exist on the human body, a shade I immediately crave, a shade that makes my heart beat a little faster - almost as if I recognize it. I want to steal it, paint it, throw it into every room I ever decorate. It´s the most perfect blue I´ve ever seen...."
Danach redet sie sich erstmal 200 Seiten ein dass sie nicht auf ihn steht, ja nee is kla >_>
Vielleicht ist hier auch aufgefallen wieso mich der "Innenarchitektur-Aspekt" so genervt hat, und das Wort "Floods" ist auch so ein Ding. Das sagt sie nämlich immer wenn sie eigentlich sowas wie "Scheiße" oder "Fuck" sagen würde, aber sowas sagen wir ja nicht, deshalb ersetzen wir es mal durch dieses super nervige Wort, welches dann natürlich auch noch wirklich seeeehr oft vorkommt.
Allgemein hat mich an diesem Buch wirklich unheimlich viel genervt, ich bin ja jetzt nicht mal auf die Storylücken eingegangen. Ich habe mir auch nach dem beenden des Buches gedacht, dass ich die KOMPLETTE story eigentlich in weniger als 2 Minuten ins kleineste Detail erzählen kann. Wenn ich das mit "Perfect Ruin" vergleiche (siehe oben), da dauert das schon um einiges länger.
Das Buch bekommt einen Mitleidsstern, weil es immerhin versucht hat sich dem ägyptischen Thema anzunehmen, und einen weil es wirklich flüssig lesbar ist.





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