Samstag, 31. März 2012

Buchrezension: Eve - Anna Carey



 

336 Seiten
Sprache: Englisch
Young Adult Fiction
Publisher: HarperCollins Publishers
(2011) Hardcover
ISBN-13: 9780062048509
Preis: 17,99$





 
304 Seiten
Altersempfehlung: ab 14
Loewe Verlag GmbH
(2013) Kartoniert / Broschiert
ISBN: 9783785571033
Publikationssprache: Deutsch
8,95 Euro







Klappentext:
Wie überlebst du, wenn du vor allem fliehen musst, was du kennst? Seit ihre Mutter während der Großen Seuche vor 16 Jahren gestorben ist, lebt Eve in einem Mädcheninternat. Hier wird sie zu einem wertvollen Mitglied der neuen Gesellschaft ausgebildet - glaubt sie zumindest. Als Eve erkennt, wie sehr sie und die anderen Mädchen ausgebeutet werden sollen, flieht sie. Doch auf ein Überleben in der Wildnis und auf die Flucht vor den Soldaten des Neuen Amerikas ist Eve nicht vorbereitet. Unerwartet hilft ihr Caleb, ein junger Rebell. Kann Eve ihm trauen? Sie weiß, die Soldaten werden die Suche nicht aufgeben, und Caleb ist ihre einzige Möglichkeit zu überleben. Sie muss ihr Leben in die Hände eines Fremden legen.

Reihe:
1. Eve - Eve&Caleb: Wo Licht war
2. Once
3. Rise (2013)

Zur Aufmachung:
Ich finde das original Cover ziemlich passend. Man könnte zwar meinen es ist wieder eins dieser "Mädchen auf dem Cover" Bücher, aber immerhin sieht man ihr Gesicht nicht. Ich finde es sieht aus als würde Amy ins Ungewisse rennen (dunkles, unerkennbares Ende der Brücke), was sie im Buch ja eigentlich auch tut. Sie lässt alles hinter sich was sie kannte und sieht einer ungewissen Zukunft entgegen.
Das deutsche Cover ist eigentlich ganz schön, aber es passt irgendwie nicht zur Story. Der Titel *seufz* Subtitel, ich hasse sie.... "Wo Licht war", das passt nicht zum Buch, sorry.

Rezension:
Dieses Buch beinhaltet die für ein Mädchen wohl erschreckenste Zukunftsversion ever, und es ist genau das was ich schon immer mal lesen wollte! Genauso würde meine Zukunftsvision aussehen, würde ich einen Dystopieroman schreiben!
Durch einen Virus ist 90% der Menschheit ausgestorben, und die die übrig sind müssen dafür sorgen, dass die Menschheit  nicht ausstirbt. Alle männlichen Weisenkinder schickt man dafür in Arbeitslager, alle weiblichen in Schulen, bis sie 18 sind, dann werden sie an Betten gekettet und müssen 25 Jahre lang ein Kind nach dem anderen Gebären. Dies wissen die Mädchen natürlich nicht, und als Eve, die Vorzeigeschülerin des Mädcheninternats, herausfindet, dass sie statt einer Künstlerkarriere die Dauerschwangerschaft erwartet, bleibt ihr nur eins übrig um diesem Schicksal zu entgehen: Die Flucht!
Eve ist kein super starker Mensch, sie ist naiv, brav und hat die Geschichten und Regeln die ihr in der Schule beigebracht wurden, fest in ihrem Kopf verankert. Sie macht teilweise fatale Fehler und ist in der Wildniss auch nicht allein überlebensfähig, trotzdem gibt sie aber immer ihr Bestes und in bester Absicht. Genau das macht sie so glaubwürdig. Sie lebte ihr ganzes Leben lang hinter Mauern und unter Gehirnwäsche. Natürlich ist sie nicht die super Heroine. Ich glaube, was diese Reihe stark machen wird ist die Entwicklung Eves von Buch 1 zu Buch 3 (Man sollte dabei eine Reihe eigentlich auch immer als Ganzes betrachten) Ein bisschen Entwicklung hat man, gegen Ende hin, schon gesehen und ich bin wirklich gespannt wie sie sich in dieser Triologie noch weiterentwickeln wird!
(Ich habe in vielen Rezensionen gelesen, wie sehr Eve dafür gehasst wurde wie sie ist. Das finde ich ziemlich unfair. Wie könnte Eve nach ihrem bisherigen Leben anders sein? Ich habe das Gefühl, alle wollen immer sofort eine Katniss Everdeen (Die Tribute von Panem/ The Hunger Games) sehen, aber wie soll man soeine werden ohne den richtigen Kontext?!)
Die Beziehung die sich zwischen ihr und Caleb entwickelt fand ich sehr glaubhaft und süß. Für mich hatten diese beiden Charaktere eindeutig Chemie! Allerdings waren einige Ereignisse die sich zwischen den beiden ereignen, ziemlich klischeehaft und vorhersehbar. Außerdem ging mir, wie in vielen Jugendbüchern heutzutage, das alles ein bisschen zu schnell. Ich glaube einfach nicht an Liebe auf den ersten Blick...
Fun Fact: Bis Seite 200 dachte ich Eve wäre 13. Ich glaube ich habe es einfach falsch verstanden:
Mit 5 kommen sie ins Internat + 13 Jahre Schule = 18 jährige Eve
Aber darauf kam ich erst als ich auf der Homepage der Autorin war und dort zufällig gelesen habe, dass sie schon 18 ist. Für mich war dadurch das ganze viel erschreckender, wie könnte man 13 Jährige Mädchen als Gebärmaschinen (Sorry für den Ausdruck aber mir fällt kein anderer ein) benutzen??!!
Das Buch liest sich sehr flüssig, und ich empfand es nie als Langweilig. Es passiert eigentlich immer etwas, dass die Story vorantreibt. Allgemein empfand ich den Schreibstil der Autorin als sehr angenehm.
(Viele Rezensenten kritisieren unter anderem auch, dass man von der Plage und der allgemeinen Dystopischen Welt nicht viel und nicht genug erfährt, Stichwort "Schwammig". Dabei muss man jedoch bedenken, dieses Buch ist aus Eves Perspektive geschrieben, und sie weis nunmal nicht mehr, weil ihr nicht mehr erzählt wird in der Schule. Das macht ja auch wieder den Reiz aus, man erfährt Alles so nach und nach. Ich frage mich manchmal ob die Leute bei jedem Dystopieroman einen Prolog mit genauer Erklärung der Welt haben wollen. Wäre doch total langweilig!)
Allgemein kann ich an diesem Buch eigentlich nichts schlechtes finden, trotzdem glaube ich da gibt es noch Luft nach oben. Ich bin sehr gespannt auf Band 2.

Fazit:
Ein guter Dystopieroman den ich jedem ans Herz legen kann, der nicht sofort eine Katniss erwartet.



März Neuzugänge


OMG! Seht euch das Cover zu Starters an!!! Ist es nicht einfach nur awesome??!! Ich MUSSTE dieses Buch haben, SOFORT! In echt sieht es noch viel toller aus! Ich liebe es einfach!!!
"The Adoration of Jenna Fox" gab es für 4$ in der Barnes&Noble gebrauchte Bücher Abteiltung.

Mittwoch, 28. März 2012

Buchrezension: Godspeed: Die Suche - Beth Revis





464 Seiten
Altersempfehlung: ab 14
Dressler Cecilie
(2012) Gebunden
ISBN: 9783791516776
Publikationssprache: Deutsch
19,95 Euro



 400 Seiten
Sprache: Englisch
Young Adult Fiction 
Publisher: Penguin Young Readers Group
(2012) Hardcover
 ISBN-13: 9781595143983 
Preis: 17,99$






Klappentext:
Spannung und Gefühl. Nicht von dieser Welt! Die Zukunft für Amy und Junior liegt in weiter Ferne. Während ihre Gefühle füreinander stärker werden, wird die Lage auf dem Raumschiff, der "Godspeed", immer bedrohlicher. Ohne die kontrollierende Droge Phydus, das heißt ihrem freien Willen unterworfen, sind die Menschen an Bord überfordert. Die Stimmung droht zu kippen. Auch die Technik entpuppt sich als trügerisch: Wird nur eine Gruppe Auserwählter das Ziel, die Zentauri-Erde, erreichen? Der Druck auf Amy und Junior wächst: Wer ist Freund, wer Feind? Und wohin führt sie ihre Liebe?

Reihe:
1. Across the Universe - Godspeed: Die Reise beginnt
2. A Million Suns - Godspeed: Die Suche
3. Shades of Earth (2013) - ?

Zur Aufmachung:
Das englische Cover ist wie das von Band 1 einfach nur wunderschön! Eines der schönsten Cover ever! Der Titel klingt sehr melodisch und passt auch wunderbar zum Buch.
Die deutsche Aufmachung ist nicht so schlimm wie ich erwartet habe.^^ Das Cover finde ich sogar ziemlich hübsch und gut zum Buch passend. Da haben mich die Deutschen echt positiv überrascht. Der Titel (Subtitelhass) passt eigentlich auch sehr gut zur Geschichte, wobei ich allerdings denke, dass man da auch einen besseren hätte finden können.

Rezension:
Wo mich Band 1 noch nicht so ganz überzeugt hat, hat mich Band 2 einfach nur von den Socken gehauen. Es war super Spannend, gleich von Anfang an. Das ganze kam mir vor wie ein Science Fiction Krimi, denn im ganzen Buch wird Hinweisen nachgegangen und ein Täter gesucht, jedoch ohne die langweilige erste Hälfte eines normalen Krimis.
In "Across the Universe" erschienen mir die Charaktere noch sehr blass, sie kamen nicht so wirklich an mich heran, das hat sich in "A Million Suns" geändert. Amy und Elder wurden für mich mehr zu Menschen die ich mir wirklich vorstellen kann und so konnte ich mich auch besser in sie hereinversetzen.
Elder findet sich in der Rolle des Anführers des Raumschiffes wieder und muss so mit den Problemen umgehen, die durch die Abschaffung von Phydus entstehen. Dabei ist er teilweise ziemlich überfordert und verzweifelt, was ihn sehr viel menschlicher macht als noch in Band 1. Er tat mir zwischendurch wirklich richtig leid, denn er versucht sein Bestes, trotzdem sind alle gegen ihn.
Amy hat dabei mit ihren ganz eigenen Problemen zu kämpfen, zwischen der Sehnsucht nach ihren Eltern, der Trauer um Harley und der Angst vor den Bewohnern der Godspeed versucht sie das Rätsel zu lösen, dass alle Geheimnisse aufdecken und das Problem des kaputten Motors lösen soll.
Auch die Beziehung der Beiden war für mich sehr viel greifbarer, man merkte, dass sich da wirkliche, echte Gefühle entwickeln und die Chemie stimmte einfach.
Ich fand es schön, dass man mehr über Harleys Vergangenheit mit seiner verstorbenen Freundin erfahren hat, und er so doch noch eine Rolle in dem Buch behalten konnte.
Das Buch schaffte es, mich immer wieder zu überraschen. Mit vielen Ereignissen hätte ich echt nicht gerechnet, was natürlich sehr positiv ist, nichts ist schlimmer als wenn man die ganze Zeit den vollen Durchblick hat!
Trotz der 400 Seiten hatte ich das Buch recht schnell durch, ich habe es im Bus gelesen, auf dem Weg nach Boston, und es war sogar so gut, dass ich am liebsten garnicht ausgestiegen wäre um mir Harvard anzuschauen sondern ich wollte umbedingt weiterlesen! Die Freundin mit der ich nach Boston gefahren bin sagte auch "Mensch was liest du denn da, du bist ja kaum ansprechbar!" und das passiert mir eigentlich nicht oft.

Fazit:
Eine super spannende Fortsetzung, die mir besser gefallen hat als Band 1 und einen sehnsüchtig auf Band 3 warten lässt!


Library Sale Haul


Ok, bei Sätzen wie "Alles was sie in diese Tüte kriegen, für 10$!" werde ich irgendwie schwach und starte unkontrolliert Zeug in meine Tüte zu stopfen. So bekam ich insgesamt 22 Bücher in meine Tüte. 10$ für 22 Bücher, das sind nicht mal 50ct pro Buch. Dabei habe ich 7 Kinderbücher für meine Kleine (Gastkind), 3 Bücher die ich wahrscheinlich hier lassen werde für meine Nachfolgerin (oder wer auch immer sie lesen will), 6 Bücher die ich haben, aber wahrscheinlich nie lesen werde (zB Gossip Girl, schaue ich die Serie, da brauch ichs nimmer lesen oder The Lovely Bones, da habe ich den Film gesehen) und 6 Bücher zum Lesen gekauft.


Bücher zum Lesen:



Bücher fürs Regal:


Bücher die ich weggeben werde: 


Freitag, 23. März 2012

Ich bin auf Diät!


Ja, ihr lest richtig. Abspecken ist angesagt, und das nicht nur am Körper sondern auch am SuB! Der Monat März ist bisher ein sehr guter für mich. Ich habe Selbstkontrolle bis zum geht nicht mehr. Das liegt wahrscheinlich daran dass der Frühling nun voll eingeschlagen hat. Gester waren es 27°C hier! Bei so einem Wetter fällt mir das abnehmen immer leichter, da ich quasi nie Hunger habe und wenn, dann nicht auf was warmes. Warum muss ich abnehmen? Habe mal spaßeshalber meine Sommerhosen anprobier und mir passt NICHTS mehr. Selbst die Hose die mir immer zu groß war bekomme ich garnicht mehr zu! Ergo: Ich bin so fett wie noch nie! Ich kann und werde mich hier nicht wiegen, aber man merkt ja ob man schlanker wird oder nicht.

Meine Ernährung habe ich jetzt komplett umgestellt:
Frühstück - Obst (Erdbeeren+1 Banane) mit etwas fettarmen Naturjoghurt oder ein Glas Kirsch-Bananen-Saft für den kleinen Hunger.
Mittagessen - Viel Gemüse (Karotten, Paprika, Tomaten), zwei Scheiben Vollkorntoast (Schwarzbrot wäre mir zwar lieber, aber das gibts in Amerika ja nicht >_>) mit einer dünnen Schicht Frischkäse und dann noch etwas Obst (Apfel und Kiwi) um den Hunger nach Süßem zu stillen.
Abendessen - Ich versuche so fettarm wie möglich zu Kochen (muss ja für meine Gastfamilie kochen jeden Tag) und wenn es nicht wirklich fettarm geht ess ich nur eine winzig kleine Portion und mache mir dann noch einen Salat dazu.

Ich habe dabei im Sinn mich so gesund wie möglich zu ernähern und beachte dabe die Fittformeln von WeightWatchers (was ich definitiv wieder starten werde wenn ich zurück in Deutschland bin!):
1 - Mindestens 1,5 Liter Wasser trinken am Tag
2 - Mindestens 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag.
3 - 2 bis 3 Portionen Milchprodukte für Calcium.
4 - Zwei mal täglich pflanzliche Fette.
5 - Mindestens 30 Minuten Bewegung pro Tag. (Das klappt nocht nicht so gut xD)

Nunja, nun zu meiner Buchdiät. Mein SuB steigt ins unermessliche und irgendwie muss ich die ganzen Bücher auch wieder nach Deutschland bringen, also versuche ich im Moment so wenig wie möglich zu kaufen. Diesen Monat habe ich erst 1 Buch gekauft und dieses auch schon gelesen, ich werde also auf jeden Fall einen SuB-Abbau schaffen. *Freude*

Buchrezension: A Beautiful Dark - Jocelyn Davies





400 Seiten
Sprache: Englisch
Young Adult Fiction
Publisher: HarperCollins Publishers
(2011) Hardcover
 ISBN-13: 9780061990656
Preis: 17,99$ 
noch nicht auf Deutsch erschienen






Klappentext:
On the night of Skye´s seventeenth birthday, she meets two enigmatic strangers. Complete opposites—like fire and ice—Asher is dark and wild, while Devin is fair and aloof. Their sudden appearance sends Skye’s life into a tailspin. She has no idea what they want, or why they seem to follow her every move—only that their presence coincides with a flurry of strange events. Soon she begins to doubt not just the identity of the two boys, but also the truth about her own past.
In the dead of a bitingly cold Colorado winter, Skye finds herself coming to terms with the impossible secret that threatens to shatter her world. Torn between Asher, who she can´t help falling for, and Devin, who she can´t stay away from, the consequences of Skye´s choice will reach further than the three of them could ever imagine.

Infos am Rande:
"A Beautiful Dark" ist der erste Band einer Triologie, Band 2 wird "A Fractured Light" heißen und im September 2012 auf englisch erscheinen. Über eine Veröffentlichung auf Deutsch ist meines Wissens noch nichts bekannt.


Zur Aufmachung:
Das Cover ist 08-15, da hätten sie sich echt was besseres ausdenken können, denn ich kann da keine Verbindung zur Story herstellen. Der Titel ist ganz passend, aber auch da hätte ich mir etwas gewünscht, dass besser zum Titel passt und nicht nur zum letzten Satz des Buches.


Rezension:
Dieses Buch ist leider wenig originell, es verkörpert sogar fast Alles was heutzutage auf den Jugendbuch-Fantasy-Markt geworfen wird, das macht es aber nicht umbedingt schlecht.
Skye ist ein Weisenkind. Sie bemüht sich auf eine gute Uni zu kommen um so der besten Freundin ihrer Mutter nicht mehr so stark auf der Tasche zu liegen, trotzdem ist sie gut integriert, hat liebenswerte Freunde (tolle Nebencharaktere!!!) und einen guten Ruf. Sie hatte auch schonmal eine Beziehung (ja ich sage schonmal, normalerweise sind die Mädchen in solchen Büchern ihrer Schönheit nicht bewusst und hatten noch nie einen Freund bis dann der Supertyp kommt...blabla...), die aber leider nicht gut ausgegangen ist. Das, was mich an ihr gestört hat war ihre Unsicherheit Asher gegenüber und ihre nicht vorhandene Entwicklung im Buch.
Das neue Schuljahr beginnt und zwei neue Schüler kommen an die Schule: Asher und Devin. Beide scheinen nur so um Skyes Aufmerksamkeit zu buhlen und sie findet sich in der ach-so-ausgelutschen "Love-Triangle" Situation wieder. Asher ist hierbei der typische männliche Hauptcharakter: witzig, stark, aufgeschlossen, rebellisch, attraktiv, usw. - einfach der perfekte Traumtyp. Devin, obwohl auch attraktiv, ist ein sehr ruhiger Typ, der nicht viel von sich Preis gibt und sich eher zurückhält. (Mir fällt grad ein, wenn man die beiden mischt kommt eigentlich Edward raus oder?!). Ich war eigentlich von Anfang an Team-Devin, eben weil er der mysteriösere von den beiden ist und nicht die einfachere Wahl. Eigentlich wäre ich ja absolutes Team-Ian, aber für den scheint sich Skye ja leider überhaupt nicht zu interessieren, nunja....
Was mir aber sehr gut gefallen hat war die Geschichte die dem ganzen im Hitergund steht. Diese ganze Legende die die Autorin um die beiden männlichen Hauptcharaktere gesponnen hat und der Konflikt der daraus resultiert waren doch sehr kreativ. Man lernt in diesem Buch definitiv, dass Weis nicht immer Weis und Schwarz nicht immer Schwarz ist, und, dass Gut und Böse doch nicht so weit auseinander liegen.
Alles in Allem liest sich das Buch schnell weg, fühlt sich aber für mich an wie "schonmal gehört", was aber daran liegt dass ich schon so viele solcher Bücher gelesen habe. Hätte ich dieses am "Anfang" gelesen würde ich das wahrscheinlich anders sehen. Deshalb ist es immernoch ein gutes Buch, denn es ist nicht im geringsten schlechter als all die anderen Bücher dieser Art. Ich denke anderen Leser wird dieses Werk sehr gut gefallen!


Fazit:
Das Buch bietet nichts neues für mich, ist aber trotzdem gut und unterhaltsam für zwischendurch.


Buchrezension: Article 5 - Kristen Simmons




 
368 Seiten
Sprache: Englisch
Young Adult Fiction
Publisher: Doherty, Tom Associates, LLC
(2012) Hardcover
ISBN-13: 9780765329585
Preis: 17,99$




432 Seiten
Altersempfehlung: ab 14
Piper Verlag GmbH
(2013) Gebunden
ISBN: 9783492702867
Publikationssprache: Deutsch
IVI
16,99 Euro







Klappentext:
Wer nach Dämmerung sein Haus verlässt, Bücher liest oder uneheliche Kinder zeugt, wird im Amerika der Zukunft hart bestraft. Denn die sog. Moralmiliz entmündigt mit ihren totalitären Artikeln die Bürger der Vereinigten Staaten. Ember ist eines der unzähligen Opfer jener neuen Gesetze und muss für ihre Freiheit kämpfen.
Religiöser Fanatismus hält Einzug in die Vereinigten Staaten: Das FBR (Federal Bureau of Reformation) hat das FBI ersetzt; wer gegen ihre strengen Statuten verstößt, dem stehen öffentliche Demütigung, Haft und sogar der Tod bevor. Die 17-jährige Ember lebt mit ihrer Mutter allein und unendeckt. Doch trotz aller Schutzmaßnahmen wird ihre Mutter verhaftet. Sie hat gegen Artikel 5 der Moralstatuten verstoßen, weil sie nicht mit Embers Vater verheiratet war.
Ember wird in einer Besserungsanstalt für Mädchen gebracht und lernt dort Hass, Gewalt und fanatische Moralisten kennen. Sie weiß, sie muss ihre Mutter retten, koste es was es wolle ... und dazu braucht sie Hilfe des Mannes, der ihre Mutter verhaftet hatte, denn das war niemand anderes als Embers große Liebe, Chase.
 
Reihe:
1. Article 5 - Article 5
2. Breakting Point (2013)
3. ? 

Zur Aufmachung:
Der Titel ist Perfekt, das Cover ist auch sehr passend und deutet schon auf den Verlauf der Story hin. Ich bin froh, dass sie den Titel ins deutsche übernommen haben. Auch das deutsche Cover gefällt mir sehr gut.

Rezension:
Dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Nicht nur ist die Geschichte einfach super, es plazt außerdem vor Spannung und Action und hat zusätzlich die glaubwürdigste Liebesgeschichte die ich je in einem Dystopieroman gesehen habe.
Ember ist am Anfang einer dieser naiven, ich bin ein Mädchen rette mich Charaktere. Sie macht auch einige Fehler, ABER sie lernt auch daraus und entwickelt sich mit der Zeit zu einer starken jungen Frau.
Chase ist einer dieser Kick-Ass männlichen Charaktere, stark, gutes Aussehen, tolle Persönlichkeit und und und. Ich mochte ihn unglaublich gerne, denn trotz den ganzen guten Attributen hat er trotzdem Fehler und kann seine Gefühle nicht gut ausdrücken (was ich sehr realistisch finde!).
Die Autorin hat die Liebesbeziehung der beiden sehr geschickt verknüpft. Sie kennen sich seit ihrer Kindheit: waren zuerst Nachbarn, dann Freunde, dann Geliebte, wurden dadurch, dass Chase zur Armee gegangen ist getrennt und finden nun wieder zusammen. Das heißt, dass die Gefühle zwischen den beiden bereits bestehen und Kirsten Simmons es so vermeidet beschreiben zu müssen wie sich diese Entwickelt haben (das ist bisher in meinen Augen nur Lauren Oliver (Delirium) gut gelungen). Die meisten Autoren gehen da auf die Schiene: sie kamen, sahen und liebten. Dabei sind die"Gefühle" leider meistens weder realistisch noch nachvollziehbar. Bei diesem Paar ist jedoch das Knistern bildlich spürbar (hierbei fand ich auch die Rückblicke immer mal wieder sehr schön gesetzt). Zudem gefiel mir sehr gut, dass Ember kein hinterherdackelndes Hündchen ist, im Gegensatz zu den meisten anderen weiblichen Hauptcharakteren, die dem Typen den sie gerade erst kennengelernt haben, blind vertrauen und alles verzeihen. Nein, Ember braucht, trotz ihrer gemeinsame Vergangenheit, eine ganze Weile bis sie Chase wieder vertrauen kann. Fand ich super!
Das Buch war außerdem von der ersten bis zur letzten Seite super spannend, am Ende etwas vorhersehbar, aber das hat mich nicht weiter gestört. Mich hat es sehr gefreut, dass das Buch weder ein "Love-Triangle" noch einen Cliffhanger am Ende enthält, womit es sich sehr von anderen Büchern des Genres absetzt.
Ich finde die Autorin hat hier ein außergewöhnliches Buch geschrieben, bei dem die Balance zwischen Action und Romanze einfach 100% stimmt! Ich bin schon sehr gespannt auf Band 2!

Fazit:
Ein sehr guter Dystopieroman mit viel Gefühl, Action und einer GLAUBHAFTEN Lovestory.


Buchrezension: Devastation: Virtual War - Gloria Skurzynski






166 Seiten
Sprache: Englisch
Young Adult Fiction
Publisher: Atheneum Books for Young Readers
(2012) Taschenbuch
ISBN-13: 9781442416802 
Preis: 8,99$





Klappentext:
In Devastation, there is to be a bloodless virtual war between the few remaining world powers. At stake is a remote tropical island in the Pacific—the only place where it’s safe to live in open air—and Corgan is slated to be the ultimate warrior for the Federation. Conceived in a test tube, Corgan has been genetically engineered and conditioned with physical superiority and high intelligence. He’s never known the touch of a human, or even met one—until Sharla, Corgan’s teammate in battle. She’s bold, she’s rebellious, and she’s about to show Corgan all that the Federation has been keeping from him….

Infos am Rande:
"Devastation" ist einer von 2 Sammelbänden in denen jeweils zwei Bücher zusammengefasst wurden. In "Devastation" sind das "Virtual War" und "The Clones". Der zweite Sammelband heißt "Afterwar". Ich habe mich entschieden, alle 4 Geschichten als Einzelnes zu betrachten und deshalb ist dies nur eine Rezension zu der ersten Hälfte von "Devastation".
Ich konnte nicht wirklich herausfinden ob die Geschichte auf deutsch erschienen ist oder nicht, die deutsche Amazon Seite war dabei sehr unübersichtlich und verwirrend.

Zur Aufmachung:
Ja, das Cover finde ich ziemlich hässlich, wobei man sie Blumen die aus der Stahlwand herauswachsen schon als zur Geschichte passend ansehen kann. Der Titel "Virtual War" passt perfekt zur Story, denn es geht um einen Virtuellen Krieg.

Rezension:
Wer das Cover dieses Buches sieht und mein Kaufverhalten kennt wird sofort wissen, dass ich dieses Buch der Story wegen gekauft habe. Der Klappentext klingt einfach super spannend und ich war total heiß drauf dieses Buch zu lesen. Leider konnte es mich nicht in seinen Bann ziehen. Die Grundidee ist gut, aber die Umsetzung nicht wirklich.
Es geht um Corgan, ein im Reagenzglas gezüchteter Mutant mit super Reflexen, Zeitgefühl und Tastsinn. Er hat noch nie einen echten Menschen gesehen und hatte demnach auch noch nie Körperkontakt mit einem. Er wird von Projektionen aufgezogen, die entweder eine strenge Vaterfigur oder eine einfühlsame Mutterfigur darstellen kann. Als Top-Kämpfer im bevorstehenden Virtuellen-Krieg bekommt er so ziemlich alles was er will und wird streng behütet.
Was mich zu meinem ersten Kritikpunkt bringt: Seine Persönlichkeit. Corgan als Hauptcharakter hat mir einfach GARNICHT gefallen. Total naiv, total unterwürfig, seine Reaktion auf Sharla ist einfach zum kotzen furchtbar und seine Entwicklung sollte man eher eine Rückentwicklung nennen. Leider wird auch viel zu wenig Fokus auf Corgans "Menschenfremdheit" gelegt. Er trifft Sharla und verhält sich als wäre er schon immer unter Menschen gewesen. Gerade die Entwicklung von Menschenscheu, über Vertrauen zu  normalen Umgang hätte ich sehr interessant gefunden.
Sharla nervt ebenfalls, sie ist so stereotypisch hübsch, rebellisch und schlau. Sie ist der Gegenpart zum Hauptcharakter, der ihn leitet und von seinem originalen Pfad herunterschubst umd das ganze interessanter zu machen und NATÜRLICH eine Lovestory, die übrigens furchtbar ist (die beiden passen schonmal überhaupt nicht zusammen), in das Jugendbuch einzubinden.
Brig, der dritte Charakter im Buch, ist ebenfalls nicht wirklich gut gelungen. Einmal ist er der superschlaue, alleswissende "Erwachsene", dann das Piensebaby und dann eine melancholische Mutation, die sich nach Gleichgesinnten sehnt. Er ging mir gewaltig auf die Nerven in diesem Buch (die anderen waren aushaltbar) aber ich denke er soll einfach zeigen, wie tief die Menschheit gesunken ist mit Menschenzucht.
Der Virtuelle Krieg, die interessanteste Stelle im Buch, ist leider unglaublich kurz und die Art der Kriegsführung, mit diesem Soldaten per Sensoren bewegen, fand ich.... blöd?! Ich weis nich wie ich es anders ausdrücken soll, da hätte man sich sicher was bessere einfallen lassen können.
Bevor ich jetzt weiter ausschweife, fasse ich mal zusammen. Die Handlungen der einzelnen Personen und Parteien vorhersehbar und zur gleichen Zeit unrealistisch, die Beziehungen sind zu schwammig und dieses "Ich kenne dich seit 4 Tagen und sehe dich jede Tag 15 Minuten und ich liebe dich" einfach nur konstruirt und dumm. Die Charaktere nerven, und sind unausgearbeitet.
Alles in Allem war dieses Buch eine Enttäuschung, dennoch nicht umbedingt schlecht, und ich werde auch noch die nächsten Teile lesen, einfach weil sie nicht viele Seiten haben und gut für mal eben zwischendurch sind. Die Grundidee hat Potential, leider konnte Gloria Skurzynski dieses nicht ausschöpfen. Ich frage mich ob das Buch besser gewesen wäre wenn sie es einfach 100-200 Seiten länger geschrieben und ausgearbeitet hätte.

Fazit:
Etwas schnelles für zwischendurch, dass mich aber leider nicht wirklich überzeugen konnte.


Donnerstag, 15. März 2012

Buchrezension: Pandemonium - Lauren Oliver





400 Seiten
Altersempfehlung: ab 14
Carlsen Verlag GmbH
(2012) Gebunden
ISBN: 9783551582843
Publikationssprache: Deutsch
17,90 Euro




375 Seiten
Young Adult Fiction
Publisher: Harper Collins
(2012) Hardcover
ISBN: 9780061978067
Sprache: Englisch
17,99$







Klappentext:
Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Die glaubte, was man ihr sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe.

Reihe:
1. Delirium
2. Pandemonium
3. Requiem (2013)


Zur Aufmachung:
Das englsche Cover ist ähnlich schön wie von Band 1, und deutet mit den Pflanzen, die in Delirium noch eher im Hintergrund waren, und nun ziemlich im Vordergrund stehen auf Lenas Zeit in der Wildniss hin. Finde ich sehr passend auch wenn das Normalo-YA-Gesichtscover normalerweise nicht meine erste Wahl wäre. "Pandemonium" heißt übersetzt "Hölle, Tumult, schreckliches Chaos oder wildes Durcheinander" und passt sehr gut für einen zweiten Band einer Triologie. Wärend man bei "Delirium" an der Krankheit leidet, wird es bei "Pandemonium" immer schlimmer und erreicht seinen "Höhepunkt" bei "Requiem" (Totenmesse / Dieser Titel verspricht schonmal einen Atemberaubenden Band 3 xP).
Das deutsche Cover ist zwar aussergewöhnlich und sieht auch ganz gut aus, passt aber leider überhaupt nicht zur Story. Bei Band 1 passte es und hier mussten sie das Thema wieder aufgreifen, aber was mit dem Buch zu tun hat es nicht.

Rezension:
Sehnlichst habe ich diese Fortsetzung erwartet, bestellt habe ich es noch vor dem Erscheinungsdatum, gelesen habe ich es innerhalb eines Tages, ich liebte es, und genauso hasste ich es. Ich kann es nur eine Hassliebe nennen, es gibt kein besseres Wort dieses Buch zu beschreiben.
Das Buch spielt immer abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit. Die Gegenwart ist Lena in New York City. Als Undercover-Rebellin ist es ihr Auftrag Julien, den Sohn des Leiters der größten Befürwortergruppe der "Heilung", auszuspionieren. Dies spielt circa ein bisschen mehr als ein halbes Jahr nach ihrer Flucht aus Portland. Die Vergangenheit behandelt die Zeit dazwischen: Wie ist es ihr in der Wildniss ergangen?, Was hat sie gelernt, gesehen, erlebt? und Wie ist sie zu dem geworden was sie jetzt ist?
Dieser immer wiederkehrende Wechsel der "Perspektive" mit jedem Kapitel hat mich unglaublich genervt, denn immer dann wenn es bei dem einen spanndend wurde, wechselte es zu dem anderen. Sowas reist mich aus dem Lesefluss und bei mir ist da das "Ich überspringe jetzt ma das Kapitel um zu sehen wies weitergeht"-Potential groß. Andererseits war es ein Geniestreich der Autorin. Denn so wurde ihr die Möglichkeit gegeben Zeitsprünge in Lenas Vergangenheit einzubauen, und damit Unwichtiges wegzulassen. Ich hatte nie den Eindruck, dass auch nur ein Wort zu viel war.
Stellen wir uns mal vor, es wäre alles Chronologisch verlaufen. Dann wäre es einerseits total verwirrend, wenn zwischen jedem Kapitel 2 Wochen oder sogar ein ganzer Monat einfach fehlt (Das hasse ich sogar zwischen zwei Büchern, wie wird es dann in einem Buch sein?!), aber andererseits wäre es total langweilig gewesen wenn Lauren Oliver immer wieder den Alltag hätte beschreiben müssen: "Und heute war ich wieder Wasserholen"  (und das auf jeder zweiten Seite) ist ätzend im Vergleich zu "Vor einem Monat war ich zum ersten Mal Wasserholen, und melde mich seit dem immer freiwillig...".
Mit dieser Zeitsprung Methode gelang es der Autorin neben der "eigentlichen" Story sehr gut zu vermitteln, wie es Lena ergangen ist und wie sie sich entwickelt hat. Trotzdem hat es mich genervt (Hassliebe xD)
Ein Aspekt des Buches den ich sehr mochte war hierbei die Entwicklung Lenas, sie ist erwachsen geworden, sie ist stärker, schlauer, schneller, kennt die Wahrheit und weis jetzt was wirklich wichtig ist, trotzdem bleibt sie noch sie selbst und wird keine "kalte Kriegerin" wie man es vielleicht erwarten könnte.
Neben der "neuen" Lena, werden uns in diesem Buch viele neue Charaktere vorgestellt. Da sind einmal die "Invaliden" mit denen Lena ihre Zeit in der Wildniss verbringt und dann natürlich Julien. Auch mit diesen Charakteren verband mich eine Hassliebe. Wer das Buch liest wird sicher sofort merken wie toll Julien ist, trotzdem hat der Leser (und Lena natürlich auch) immer noch Alex im Hinterkopf und man schwankt zwischen schlechtem Gewissen und der absoluten Unterstützung. Auf die Invailden gehe ich jetzt mal nicht zu sehr ein, ich möchte nicht zu viel verraten.
Nun noch zum Ende, auch hierzu verrate ich nichts, aber so viel kann ich ja verraten: Ich habe es gehasst. So sehr wie ich den Rest des Buches liebte, so sehr hasste ich das Ende und ich muss ehrlich sagen, dass es mir so ein bisschen das ganze Buch versaut hat (Facebookaufreger inklusive xD).

Fazit:
Eine Fortsetzung die mir noch besser gefällt als Band 1, und einen nach Band 3 lächzen lässt. Wegen dem Ende gibt es aber Abzug...


Dienstag, 13. März 2012

Buchrezension: Legend: Fallender Himmel von Marie Lu



368 Seiten
Altersempfehlung: ab 14
Loewe Verlag GmbH
(2012) Gebunden
ISBN: 9783785573945
Publikationssprache: Deutsch
17,95 Euro




336 Seiten
Age range: 12 - 17 Years
Publisher: Penguin Group (USA) 
(2011) Hardcover
ISBN-13: 9780399256752
Sprache: Englisch
Preis: 17,99$ 






Klappentext:
Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und Hass, dem eine grenzenlose Liebe entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende! Der unbändige Wunsch nach Rache führt June auf Days Spur. Sie, ausgebildet zum Aufspüren und Töten von Regimegegnern, erschleicht sich sein Vertrauen. Doch Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik, erweist sich als loyal und selbstlos - angetrieben von einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt durch seine Augen zu sehen. Ist Day tatsächlich der Mörder ihres Bruders? Fast zu spät erkennt June, dass sie nur eine Spielfigur in einem perfiden, verräterischen Plan ist.

Reihe:
1. Legend - Legend Fallender Himmel
2. Prodigy (2013)
3. ?

Zur Aufmachung:
Ich rätsel immernoch über das Cover. Ich nehme an, dass das das Symbol der Republik darstellen soll, aber soweit ich mich erinnere wird das nirgens im Buch beschrieben. Der Titel ist irgendwie ganz witzig. Die Geschichte um Day ist schon irgendwie legendär, wenn auch nicht umbedingt im klassischen Sinne.
Das englische Cover gefällt mir wieder besser als das Deutsche obwohl eigentlich das selbe abgebildet ist. Aber ich finde das gelbe Zeichen auf weisem Grund sieht irgendwie.... schei** aus xD. 

Rezension:
Von diesem Buch hatte ich vorm lesen NUR gutes gehört, wie immer bei solchen Büchern erwarte ich schon fast, dass ich enttäuscht werde. Nun, es hat mich nicht enttäuscht, denn es wurde dem Hype mehr als nur gerecht. Es war einfach super spannend, von der ersten bis zur letzten Seite.
Das Buch ist aus den Perspektiven der beiden Protagonisten geschrieben, jeweils abwechselnd tauchen wir so in die Welt von Day und June ein, die zwei komplett gegenteilige Leben führen. Während June, das schlauste Mädchen das es je gegeben hat, vorherbestimmt ist DIE  Vorzeigekarriere im Militär zu führen, hat Day, als meistgesuchter Krimineller der Republik, so gut wie keine Zukunftaussichten. Sein Leben besteht hauptsächlich daraus, zu versuchen, das Überleben von sich und seiner Familie zu sichern und dabei ist er die ganze Zeit auf der Flucht vor dem Militär.
Diese beiden Charaktere prallen nun, durch den Tragischen Tod von Junes geliebten Bruder und Day als Hauptverdächtigen, aufeinander. Es startet ein super spannendes Katz- und Mausspiel bei dem sich die beiden nichts schenken. Geheimnisse und Ungereimtheiten werden aufgedeckt und beide merken bald, dass hinter den Absichten der Republik mehr steckt als das wohl des Volkes.
Die Autorin schafft es hier, eine glaubwürdige, dystopische Welt zu erschaffen und den Leser sofort in ihren Bann zu ziehen. Day ist einer der tollsten männlichen Charaktere ever. Er kümmert sich um Alle und denkt erst als letztes an sich. June ist trotz guter Erziehung eine ziemliche Rebellin und setzt immer ihren eigenen Kopf durch; sie hat feste Prinzipien, an die sie glaubt, und als diese erschüttert werden, wird sie zur eigentlichen Heldin, denn sie entscheidet sich dafür das Richtige zu tun und nicht das was man ihr sagt. Mir gefiel sie sehr gut, denn sie ist kein Mädchen dass andauernd gerettet werden muss, sie ist nämlich sowohl superschlau als auch superstark.
Nun zum einzigen, dass mir nicht gefallen hat, und zwar diese "erzwungene" Romanze zwischen Day und June. Für mich war die Chemie, die für eine Liebesbeziehung nötig ist, einfach nicht da. Ja sie sind gute Freunde, und sind gut geeignet zusammenzuarbeiten, aber mehr ist da nicht. Fü mich wirkte das eher wie "Oh, es ist Young Adult bzw. Jugendliteratur, ohne Lovestory kauft das doch keiner..." also schnell ma was reingequetscht. Daraus hätte die Autorin mehr machen können, aber ich bin mal gespannt was in den Folgebändne passieren wird.
Trotzdem empfehle ich dieses Buch JEDEM der Dystopien mag, denn es war einfach ZU gut um nicht über diesen Kritikpunkt hinwegsehen zu können.

Fazit:
Ein vielversprechender Auftakt einer wahrscheinlich tollen Triologie! Spannend, von der ersten bis zur letzten Seite!


Montag, 5. März 2012

(Amerikanischer) SuB Stand 4.3.12


Mir ist aufgefallen, dass ich schon ewig keinen Post dieser Art mehr gemacht habe, auch weil mein Computer Speicher voll war und dann hatte ich nen Virus drauf und natürlich hatte ich am Anfang meiner Zeit in Amerika noch keinen SuB, bzw keinen so großen. Aber als Buchjunkie bleibt kein Bookstore vor mir sicher und so wuchs innerhalb von 8 Monaten dieser Haufen. Allerdings habe ich meiner Cousine einige Bücher mitgegeben als sie hier war (vor ca. einer Woche), unter anderen auch welche, die ich noch nicht gelesen habe, aber wahrscheinlich in meiner Zeit hier auch nicht mehr lesen werde, deshalb konnte sie sie genausogut mitnehmen. Dabei handelte es sich um Bücher die ich mir in meiner Anfangszeit hier gekauft hatte mit dem Gedanken "klingt ja ganz gut, kann ich vielleicht irgendwann mal lesen", worüber ich mir keine Gedanken gemacht habe war, wie viel ich doch in diesem Jahr kaufen würde. Hier sind wir nun also, mit 41 ungelesenen englischen Büchern. Das nächste Update wird erst kommen, wenn ich wieder in Deutschland bin und meinen ganzen SuB präsentieren kann (mir graut es schon vor dem Haufen *schwitz*).





Und so sieht das ganze dann aufgereumt und verstaut aus:
Die drei Bücher am Boden, liegen eigentlich auf meinem Nachttisch, weil ich die als nächstes lesen will.
Gelesene Bücher stehen in meinem Nachttisch (der keine Türen hat xD) und werden regelmäßig Leuten nach Deutschland mitgegeben.